Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

19.12.2011 FC Sankt Pauli vs. SG Eintracht Frankfurt 2:0

****UPDATE****
Der Werfer hat sich beim Verein gemeldet!

Finde ich sehr gut! Und jetzt ist der Verein gefragt! Stichwort: Verhältnismässigkeit.

—————————————————————————————————————————————————

oder: von tragischen Helden, fairen Sportlern, flinken Fins und zwei Teams, die nicht gespielt haben wie Aufsteiger und es gab dennoch ein Winning Team.

Zu allererst zum Helden: nicht das erste Mal hat uns Philipp Tschauner eine Niederlage erspart und so war es auch gestern. Nach einem Zweikampf mit Rob Friend stürzte Tschauner so unglücklich, dass es nun heisst, es handelt sich um eine Schultereckgelenkssprengung (allein das Wort ist gruselig) sowie eine Bänderverletzung, am Ende ist vielleicht sogar noch der Bizeps betroffen. Trotzdem hat er das Spiel zu Ende gespielt und ich möchte mir die Schmerzen nicht mal vorstellen. Ganz, ganz bitteres Hinrundenende für unseren Torwartgott. Nicht umsonst erschallten durchs ganze Stadion “Tschauner, Tschauner”-Gesänge und ich kann mich nicht erinnern, sowas für einen Spieler während des Spiels in den letzten Jahren gehört zu haben. Wir waren alle bei ihm und ich habe höchsten Respekt, dass er das noch bis zum Schluss durchgezogen hat. An dieser Stelle meine innigsten Besserungswünsche und dass es nicht so lange dauert, wie man jetzt vermutet. Ganz großer Sport, Herr Tschauner!

Das Prädikat “großer Sport” geht in meinen Augen gestern ganz klar an Pirmin Schwegler, der von einem Wurfgeschoss aus dem Ultra-Bereich der Süd getroffen wurde und zu Boden ging. Das Wurfgeschoss war eine nicht aufgerollte Kassenrolle. Kann wehtun. Aber Herr Schwegler stand auf und spielte weiter. Ohne Namen zu nennen würden mir auf Anhieb ca. drei Bundesligaspieler einfallen, die diese Gelegenheit wahrscheinlich schauspielerisch genutzt hätten und sich im Liegendtransport vom Spielfeld hätten entfernen lassen. Nicht so Schwegler. Im Interview danach stellte er sachlich fest: “Ich spiele Fußball, kein Theater.” Respekt, Herr Schwegler, das war sportlich. Auch Heribert Bruchhagen verzichtete sofort auf die Möglichkeit, Protest einzulegen. Aus eigener Erfahrung mit den Fans seines Vereins weiss er, dass diese Einzeltäter schwer unter Kontrolle zu bekommen sind und der Verein FC St. Pauli dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Von der Eintracht also nicht, vom DFB ganz sicher. Zu kurz die Zeitspanne zwischen Becherwurf und diesem erneuten Wurfgeschoss. Wer von Ihnen sich allerdings auf die vielgepriesene Selbstreinung bei den Fans bisher verlassen hat, der möge sich genussvoll dies von der FC St. Pauli Homepage zu Gemüte führen:

ine Festnahme nach dem Spiel war nicht möglich, da sich der Werfer durch das Wechseln seiner Kleidung dem Zugriff durch die Polizei entzogen hat. Hierbei wurde er von ein paar Fans, die um ihn herumstanden so gedeckt, dass er sich vollständig umziehen konnte. Das Videomaterial zeigt voraussichtlich auch diesen Vorgang, so dass auch die Personen, die den Werfer unterstützt haben, zu identifizieren sein könnten.

Quelle

WTF???? Dieser Vollidiot wird auch noch gedeckt von den Umstehenden? Ich hatte bereits meine Zweifel, dass aus der Ecke “denunziatorische” Angaben erfolgen. Aber das man ihm auch noch hilft, unterzutauchen, das ist stark. Ich kann nur hoffen, dass die Videoaufnahmen ausreichen, um den Spinner zu identifizieren und -ja, jetzt kommen wieder die Gesetzeskeule und die frühkindlichen Erziehungserfahrungen- er dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Und zwar schmerzhaft. Wer nach den Vorfällen rund um den Becherwurf immer noch meint, es ist voll die Paulipaaadie, irgendwelches Zeug aus Spielfeld zu schmeissen, während da Menschen rumlaufen, dem gehört die volle Breitseite vom Verein. Dem Becherwerfer kann man ja noch zu Gute halten, dass er sich der erheblichen und weitreichenden Konsequenzen nicht bewusst war, aber die Aktion gestern weist auf mindestens eine Teillobotomie hin. Wenn nicht schlimmer. Und die Honks, die das auch noch unterstützen, sind keinen Deut besser. Abgesehen, dass sich die direkte Umgebung dieses “Fans” (ja, MIT Anführungsstrichen!) der vielgelobten und behaupteten Selbstreinigung nicht nur aktiv verweigert, sondern mit Rat und vor allem Tat das unterwandert, ist unterirdisch. Wenns nach mir gingen, wären die Vertuscher, sofern identifizierbar, gleich mit fällig.

Zum Spiel: weder unsere Truppe noch die Eintracht lieferten Aufstiegswürdiges ab. Daran ändert auch der überproportionale Ballbesitz der Gäste nichts, auch unsere zwei Tore nicht. Wobei da noch gut und gerne zwei weitere hätten fallen können müssen sollen. An Chancen mangelte es nicht. Aber wie sagte ein Mitglied der Bezugsgruppe? Wenn schon Morena ein Tor machen muss, ist das ein deutliches Anzeichen für ein schlechtes Spiel. ;) Nein, hat er prima gemacht, der Herr Morena. Das ist der verdrängte Stürmer in ihm. Letztlich ja auch egal, hauptsache, IRGENDEINER macht das Tor. Schön auch der Linebacker-Check von Thorandt an Idrissou, der kam so eiskalt und kompromisslos, dass selbst Idrissou, der auch gerne mal ins Dramafach einsteigt, zu überrascht war, um sortiert zu performen. Da sich das unmittelbar vor unserer Ecke abgespielt hat, war es eine schöne Nahstudie.

Mein Herz allerdings ging wieder mal an den flinken Fin “The Bullet” Bartels. Dieser geschoßartige Lauf außen, in Lichtgeschwindigkeit und dann noch diese Sahneschnitte auf Kruse, der daraus macht, was ein Kruse daraus machen sollte – ein Traum. Die Abschlussqualitäten eines Fin Bartels mögen durchaus noch Entwicklungspotential nach oben haben, aber er ist der schnellste Mann am Millerntor. Würde niemanden wundern, wenn er sich irgendwann man selbst zuflanken würde. Unfassbar, was der konditionell abrufen kann. Ich gönne ihm die Aktion von Herzen, das war wunderbar. Mein kleiner Fin <3

Der Gästesupport war eher unerwähnenswert. Zu aller Überraschung Rauch zu Beginn -wo hat man das schon, wir waren alle total überwältigt- und den "Scheiss St. Pauli"-Klassiker, mehr war eher nicht. Es ist wohl nicht vermessen zu behaupten, dass uns Böller nur wegen der mageren Torausbeute der ihren erspart geblieben sind. Also das übliche und es reicht nicht mal im Ansatz fürs Pimmelfechten, geschweige denn für den Randalemeister 2011/2012.

Schade, dass ich die drei fröhlich trällernden Eintrachtler von der Reeperbahn auf dem Hinweg nicht wieder getroffen habe. "Ihr seid nur ein Punktelieferant" sangen sie. "Wir sind" wäre grammatisch richtiger gewesen, leider bot sich keine Gelegenheit mehr für Oberlehrereinsätze.

Fazit: ein weiterer Blödmann um Kreis von weiteren Blödmännern, der dem DFB die Portokasse füllt und unsere leert, ein spielerisch nicht gerade wertvolles Spiel, ein schlimm verletzter Torwart und 3 Punkte. Die ich gerne wieder abgeben würde, wenn Tschauner wieder heil wäre dafür.
Das war sie also, die Hinrunde. 39 Punkte auf dem Konto und vielleicht zahlt sich das aus, dass wir schon relativ gut am Klassenerhalt dran sind, der Ausfall von Tschauner auf längere Sicht wäre fatal.

Beim Gegengeraden-Gerd kann ich auch wieder auf der gepunkteten Linie unterschreiben.

Ach ja: @Fussball_Watch twitterte hier

Im ersten Moment war ich empört. Aber letztendlich sind “wir”, wenn sowas passiert, genauso in medialer Gesamthaftung wie Rostocker Fans, Dresdener Fans etc. Auch da sind es “die Rostocker” (auch ich muss mir das anheften), “die Dresdener”, die…. Und nun sind es wieder “die unbelehrbaren St. Pauli Fans”. Nun, immerhin sind es ja diesmal auch mehrere. Und diesmal sogar nicht “die, die sonst nie da sind”, sondern aus dem Bereich der aktiven Fans. Und natürlich wird das jetzt gerne aufgegriffen, gerade von denen, die genug an der eigenen Jacke kleben haben und damit dann wieder einen wunderbaren Fingerzeig haben, dass die “Gutmenschen vom FCSP” besser die Klappe halten in ihrer selbstherrlichen Selbstgerechtigkeit. Wir mögen bei Themen wie Antirassismus, Antisexismus und Antihomophobie ganz weit vorne sein politisch, aber in der Disziplin “dummbatziges unsportliches Kindergartengehabe” spielen wir im Sandkasten der aktiven Fanszenen voll mit. Und da muss auch diese Schlagzeilen von Fussball Watch schlucken wie eine warzige alte Kröte.

Und was ich mit meinem Mörderhals auf diesen Kassenrollenhonk vergessen hab, hat sicher kleinerTod nicht vergessen und dazu noch Bilder!

Und beim Quotenrocker Bilder und Videos und die Erinnerung an die wunderbare “Lauftapete”

Hey Armin Veh wir so Derbysieger und Du so?

Was hab ich gelacht :)

Ach ja. Den Übersteiger und mich verbindet eine lange Geschichte von unterschiedlichen Meinungen und wir wären sicher beide erschrocken und würden in Selbstzweifeln und Identitätskrisen versinken, wenn es mal anders wäre. Hier ist es beruhigenderweise wie gewohnt, bei den Randthemen. Sportlich sind wir ja SO, der Übersteiger und ich. Und manchmal geht es beim Fussball ja auch um Sport.

Einzelbeitrag-Navigation

24 Gedanken zu „19.12.2011 FC Sankt Pauli vs. SG Eintracht Frankfurt 2:0

  1. Pingback: Gegengeraden-Gerd: Jetzt rede ich! » » Gebrannte Mandeln

  2. Welcome Back To The Hell #FCSP 2.0
    Schön Sie gestern gesprochen und gesehen zu haben, vor nach und in der Kurve.
    Schön Sie heute zu lesen.

  3. Mir gefällt der Absatz “Linebacker-Check” von Thornadt am besten. Und das besonders, weil ich Thorandt so schätze. Vielleicht greift hier der Vergleich, Ihr Fin und mein Thorandt :-)

  4. Pingback: 19.Spieltag (H) – Eintracht Frankfurt | Übersteiger-Blog

  5. sparschaeler sagte am :

    zum glück ist weihnachtspause, ein paar tage in der man sich nicht mit verstrahlten rumärgern und sich beleidigen lassen muss.

    die freien tage werde ich nutzen meine wurfhemmschwelle zu überwinden, dafür habe ich mich bei einem wurfseminar angemeldet. danach sollte es mir auch möglich sein gegenstände völlig angstfrei auf den rasen zu feuern. immer nur daneben stehen statt mittendrin zu sein hat mich in den letzten wochen doch sehr frustriert.

    in diesem sinne frohe weihnachtstage

  6. Pingback: Auf Sankt Pauli regeln wir das unter uns? Kassenrolle, Becherwerfer und die Gerechtigkeit des DFB | St. Pauli News & Social Club

  7. Nikolay sagte am :

    War jetzt seit laengerer Zeit wieder bei einem Spiel in HH dabei, wie immer ein einzigartiges Erlebnis! Danke fuer den Beitrag, und den Kommentar zum Werfer, ich kann mich den Worten von Herrn Schulte nur anschliessen, solche Leute sollte man “einweisen”, wer so eine Atmosphaere wie am Millerntor mit Aktionen dieser Art kaputwirft, hat es nicht anders verdient.
    Ich wuensche Ihnen Frohe Weihnachten, und hoffe im neuen Jahr noch viele wie immer gute Beitraege in Ihrem Blog zu lesen!

    • Was? Sie waren da und ich wusste es nicht? Wie überaus schade :(

      Seien Sie vorsichtig, wenn Sie auf Bestrafung des Werfers aus sind, da kriegt man flugs ein Flair von chinesischem Online-Denunziantentum…

      Ich wünsche Ihnen auch frohe Weihnachten und auch nächstes Jahr geht es hier weiter, ich freue mich auf viele weitere Kommentare von Ihnen ;)

  8. Hallo… Zum Spiel werde ich mich nicht äussern – ärgere mich immer noch über das Auftreten meines Teams. Dass Du das sportlich-faire Auftreten von Pirmin Schwegler würdigst, ist eine schöne Geste. Dafür Danke.

    Grund meines Kommentars ist jedoch der Kassenbonrollenwerfer: Bin da nicht auf dem neuesten Stand, aber hat nicht Euer Helmut Schulte am selben Abend im ‘Heimspiel’-Interview (Hessischer Rundfunk) gesagt, dass der Typ von den Umstehenden “ausgeliefert” wurde?

    Grüsse aus Frankfurt am Main
    Hackentrick

    • Das ist wohl mißverständlich rübergekommen. Der Werfer wurde im Gegenteil von Umstehenden abgeschirmt, sodass er in Ruhe Kleidung wechseln konnte, um unterzutauchen. Siehe auch hier http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=10380&type=&menuid=57&topmenu=112
      Der Verein hofft, dass er sich selbst meldet. Vor Auswertung des Videomaterials. Ich habe Zweifel.

      Anders als einige meiner Mitfans sehe ich diese “Fluchthilfe” nicht als lobenswerte Solidaraktion. Mal abgesehen davon, dass Euer Herr Schwegler da eine ganz andere Geschichte draus hätte konstruieren können, was er als faier Sportsmann nicht getan hat, hätte auch dieses relativ kleine Geschoss ihn wirklich verletzten können. Und das ist für mich nicht hinnehmbar und auch nicht mit Dummheit entschuldbar. Wenn Dummheit für alles eine Entschuldigung wäre, bekäme ich jetzt richtig Angst.

      Dass mir für diese Einstellung der “Law and Order”-Stempel aufgedrückt wird, damit kann ich gut leben.

      Also: der neueste Stand ist, dass es nichts Neues zur Identität des Kassenrollenwerfers gibt. Aus Gründen der sehr kreativ ausgelegten Selbstreinigung.

      • Juergen Frommeyer sagte am :

        Hi Jeky
        ich bin absolut der gleichen Meinung und stehe auch dazu. Den Idioten hätte man gleich einfangen sollen (siehe meine Tweets v. Montag) und dem Ordnungsdienst übergeben sollen.
        Die Vollpfosten die ihn auch noch unterstützten sollen sich überlegen ob sie hier Klassenkampf machen wollen (Hauptsache gg. Ordner und die Polizei) oder ob sie Fans des FC St. Pauli sind. Wenn zweites stimmt haben sie sich total schwachsinnig verhalten.
        Das Lob für Pirmin Schwegler und auch Heribert Bruchhagen kann ich in diesem Fall auch nur unterstreichen. Sehr fair, sehr anständig.
        Danke

        • Um an dieser Stelle eins nochmal klarzustellen: ich bin nicht für Lynchjustiz à la “hang ‘em high”, sondern für angemessene “Bestrafung”, gerne auch in Form von sozialer Arbeit. Durch den Verein. Dem ich nicht vorab unterstelle, dass er das unverhältnismässig tun wird, so dass ich mich nicht im Vorfeld solidarisch erklären muss. Schön wäre gewesen, wenn der Werfer am Montag auf der Geschäftsstelle aufgepoppt wäre und gesagt hätte: “Hier bin ich, ich hab Scheiße gebaut, was können wir tun?” Und dann hätte ich von meinem Verein eine angemessene Reaktion erwartet.

          Wenn diese Reaktion den Verhältnismässigkeiten des DFB entsprochen hätte, wäre ich gerne solidarisch und empört aufgelaufen, aber im Gegensatz zu vielen anderen kann ich das mangels Erfahrung mit den Verhältnismässigkeiten der Strafweitergabe nicht beurteilen. Nicht mal der Bierbecherwerfer kann da bisher als Beispiel herhalten.

          Mich angesichts der Tatsache, dass ich eindeutig und unmissverständlich für eine Bestrafung bin, unverhohlen in die rechtspopulistische Ecke zu schieben, mich in einem Atemzug mit Ronald Schill zu nennen und mich quasi als praktizierenden Lynchmobber zu diffamieren, sprengt die Grenzen der für mich fairen Auseinandersetzung. Nur soviel: die ganze vernichtende mediale Hetze hätte sich auch der Bierbecherwerfer wahrscheinlich sparen können, wenn er ein offenes und ehrliches Gespräch mit dem Verein gesucht hätte. Ich denke, der Verein weiss auch, dass eine unangemessene Strafe eine Welle der Empörung nach sich ziehen würde. Ich vertraue dem Verein, dass er entsprechend handelt. Auch in der Sache des Kassenrollenwerfers. Vorheriges Eingeständnis allerdings vorausgesetzt. Wenn ich als St. Pauli Fan nicht einmal die Verantwortung für meine eigenen Taten zu übernehmen bereit bin, bin ich auch nicht geeignet dafür, im Namen und in Verantwortung für andere glaubwürdig aufzutreten.

          Ich bin ein Produkt meiner Erziehung und meiner Erfahrungen und beides hat mich gelehrt, dass man für seinen Taten Verantwortung übernehmen muss. Und in der Regel die unangenehmen Sachen besser damit ausgehen. Lügen, Betrügen und Vertuschen toleriere ich persönlich weder im privaten Umfeld, noch bei politschen Personen mit Vorbildfunktion und auch nicht im Fan-Umfeld.

          Die Tatsache, dass ein am Boden liegender Stein ein ungefährlicher Gegenstand ist, in der Hand eines Werfers aber zu einer Waffe werden kann, die verletzten kann, ist wohl unbestritten. Das Werfen jeglicher Gegenstände, die verletzten können, wenn sie unglücklich auftreffen, in Richtung von Menschen ist für mich inakzeptabel. Wer meint, eine volle Kassenrolle, die zufällig den Kopf trifft, ist prinzipiell eine Bagatelle, kann sich gerne mal melden, ich suche dann jemanden, der für einen Feldversuch bereit ist. Ich werfe nicht. Weder den ersten Stein noch eine Kassenrolle.

          • Dass Dich Leute wegen Deiner Meinung dumm anmachen, ist nichts Neues. Im Eintracht-Forum wird schon lange erhitzt darüber debattiert, ob man die einzelnen Dumpfbacken, die dem Verein und der Fangemeinschaft schaden, decken oder ausliefern soll. Bleib Dir Deiner Linie treu!

            Wenn der Vorgang vereinsintern geklärt werden könnte und nicht zu üblen, alle Fans betreffende Konsequenzen durch den DFB führen würde (davon ist ja auszugehen), könnte man über den werfenden Idioten und seine Kumpels noch in Ironie verfallen: Bei Führung der eigenen Mannschaft einen Spielabbruch zu riskieren – das muss ein echter Fan sein, der vollste Solidarität durch die Kurve verdient!

            Grüsse aus Frankfurt am Main
            Hackentrick

  9. Pingback: Respekt, mein Lieber! – Der Werfer hat sich gemeldet. via FC St. Pauli Homepage « Fabulous Sankt Pauli

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.324 Followern an

%d Bloggern gefällt das: