Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

Gleich zweimal siegt der FC St. Pauli

an diesem Wochenende, erst am Freitag gegen die Münchner Löwen mit 1:0 und dann am Samstag gegen USC Paloma mit 4:1. Die zweite Mannschaft.

Ok, das Spiel an sich war jetzt keine Offenbarung spielerisch, mal abgesehen von meinem persönlichen Helden Filip Trojan, dem wieder mal das Tor zu verdanken ist. Mathias Hain nicht wirklich geprüft, aber beim Rest sehr souverän. Not und Elend, auch bekannt als Luwig und Hennings, für mich das grösste Ärgernis. Entweder der Herr Hennings hat einfach keine Lust auf Fussball oder er kann einfach nicht anders, was schlimmer ist, möchte ich jetzt nicht entscheiden.

Die nicht ausverkaufte Gästekurve der 60er war verständlicherweise sehr still, was sich erst in der dritten Halbzeit änderte, als sie versuchten, ihre Mannschaft an den Zaun neben dem Mannschaftsbus zu schreien. Natürlich hatte keiner die Traute zum Zaun zu kommen, die Rufe „Wir sind Löwen und Ihr nicht“ haben da schon eine gewisse Berechtigung. Allerdings handelte es sich da nicht um 200 Fans, sondern maximal 30, der Rest der von der Presse gesichteten waren St. Pauli Fans, die teilweise sogar bemüht waren, die aufgebrachten Weissblauen zu beruhigen, die „dem Wildmoser die Kehle durchschneiden“ wollten und natürlich sowohl Reuter als auch Kurz -freundlich formuliert- lieber nicht mehr im Verein sehen würden. Die Enttäuschung ist verständlich, aber ich habe es nicht so gesehen, dass die Mannschaft es nicht versucht hat. Es war einfach nicht mehr drin. Sie haben schon gekämpft, aber mit komplett stumpfen Waffen, das ist meines Erachtens verzeihlicher als einfach nichts zu tun, wie man es ja auch bei uns schon gesehen hat.

Beflügelt von dem Heimsieg war das anschliessende erstmalige Treffen mit den „Netpirates“ im Café Miller nochmal so schön, endlich lernte man mal die kennen, mit denen man schon monatelang in der Mailingliste diskutiert, war eine sehr nette Runde und macht eindeutig Lust auf Wiederholung.

Samstag bei Kaiserwetter an der Waidmannstrasse die zweite Mannschaft bei der Demontage von Paloma erlebt. Der gefragteste Mann auf dem Platz, die Nummer 9, auch Dicki genannt. Viel Einsatz, viel Lauffreude und eine schöne Torvorlage. Auch dieses Spiel glänzte jetzt nicht unbedingt durch Brillianz, aber was solls. Gewonnen ist gewonnen.

Erfreulich -nochmal zum Millerntor- gute Atmosphäre zwischen Gastgeber und Gästen, keine Ausfälle, super Stimmung, die Wechselgesänge funktionieren immer besser und ich habe nur eine Freudenbierdusche abgekriegt. Die verzeih ich leichter als die anderen 🙂

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