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.. ist die einzige Möglichkeit

Warmup FC St. Pauli vs. Union Berlin

Die Eisernen kommen. Am Sonntag. Und ich freue mich da sehr drauf. Was man im Vor- und Umfeld so von den Berlinern hört, stimmt mich sehr frohgelaunt. Hatte schon mächtig Respekt vor diesen Fans, als ich den Bericht vom Stadionbau sah. Man stelle sich das vor: 140.000 Arbeitsstunden von Fans und freiwilligen Helfern erbracht, damit die Alte Försterei in neuem Glanz erstrahlen konnte. Und ein reines Stehplatzstadion, denn auch für die Eisernen ist „Sitzen fürn Arsch“ 🙂

Dass sie trotz eines beachtlichen finanziellen Engagements einen Sponsor in die Wüste schickten, weil der Aufsichtsratschef mit Stasi-Vergangenheit behaftet war, nötigte mir dann die nächste Portion Respekt ab.

Und Erik hat kürzlich persönlich erlebt, wie die Union-Fans ihre Mannschaft auch bei einer Niederlage nicht im Stich lassen

Sowas kenne ich eigentlich bisher nur vom Magischen FC und ich bin sehr gespannt, wie sich die Gästefans bei uns am Millerntor präsentieren, das hat Potential für ein denkwürdiges Ereignis.

Edit: gerade gesehen, die Berliner scheinen sich auch auf den Besuch in Hamburg zu freuen, der Kartenverkauf sah etwa so aus, im Fan-Blog wurde der Ansturm mit der Begrüßungsgeldausgabe verglichen 😀

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16 Gedanken zu „Warmup FC St. Pauli vs. Union Berlin

  1. Pingback: Tweets that mention Warmup FC St. Pauli vs. Union Berlin « Fabulous Sankt Pauli -- Topsy.com

  2. unverlierbar sagte am :

    Ich freu‘ mich auch schon auf das Heimspiel am Sonntag (wird nach 3 Wochen ja auch mal wieder Zeit!). Und wenn es dann auch noch so angenehm wie gegen Fortuna Düsseldorf wird, dann werden wir vielleicht sehen das es auch mit Ostklubs eine vernünftige Basis geben kann. Respekt verdient die Leistung der Union-Fans allemal.
    Auf 3 Punkte am Sonntag.
    Forza Sankt Pauli

    • Ich würde mir das auch sehr wünschen, dass das so gut läuft, wie sich das im Vorfeld anlässt. Gerade in Bezug auf den Stress mit den „anderen beiden“ wäre es auch für uns gut, wenn sich zeigen würde, dass wir nicht automatisch mit Ostclubs Stress haben müssen. Das könnte in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Spiel werden. Auch wenn die Unioner ohne Punkte abreisen müssen, aber wie man sieht, können sie sowas sportlich nehmen 🙂

  3. Ostklubs? Wir doch nicht. Wir sind Berliner! Ich habe mich übrigens sehr auf das Spiel in Hamburg gefreut. Aber ohne Karte fährt es sich nur halb so schön. Trotzdem hoffe ich auf soviel Spaß wie vorher in der Regionalliga. Auch wenn dieses Mal im Kreise der Daheimgebliebenen.

    • Ooops, sorry, korrigiere: Berliner! 🙂
      Ach wie schade, ich bin sicher, es entgeht Ihnen was, ich hab das im Gefühl.

      Und werde im April beim Rückspiel dabei sein und mir die Alte Försterei mal selbst ansehen!

      P.S.: Und Euer Lied auf dem Video ist ein echter Ohrwurm 🙂

  4. Seit wann ist Köpenick nicht mehr im Osten? Oder Berlin?

    • Ich habe das so verstanden, dass Sebastian nicht mit „den Ostclubs“ in einen Topf geworfen werden wollte. Dem Begriff „Ostclub“ haftet ja schon ein sehr negativer Touch an. Dass man da lieber Berliner ist, wertungsfrei, kann ich verstehen.
      Meine Erklärung war das jetzt.

      • Es ist so, wie jekylla schreibt. Union war ein chronisch erfolgloser Klub in der DDR. Aus diesem Grund fehlen Phantomschmerzen wie zum Beispiel in Dresden, Magdeburg, Leipzig oder Jena und damit gewisse Führungsstrukturen im Verein, die immer an gestrige Erfolge anknüpfen wollen. Das unterscheidet auch Cottbus und Rostock von den früheren großen DDR-Vereinen.
        Ein anderer Grund ist, dass es wohl keinen blöderen Ort als Berlin gibt, um Ost und West zu betonen. Gerade hier gibt es durch den ständigen Kontakt mit „Zugereisten“ eine Vermischung die Herkünfte wie Ost und West irrelevant werden lassen.
        Ein letzter Grund ist die Bedeutung von Union für Berlin. Ehrlich gesagt würde Berlin wenig fehlen, wenn es den Klub nicht geben würde. In Städten wie Rostock, Cottbus, Magdeburg, Dresden, etc.pp. wird den dortigen Klubs eine Stellung im Gefüge der Stadt zugeordnet, die immer wieder das Geldsäckel öffnen lassen. Wobei letzteres auch für Schalke oder Kaiserslautern zutrifft.
        Aber letzten Endes ist es das Selbstverständnis, nicht in die MDR-Liga zu gehören. Und deswegen betonen wir, dass wir ein Berliner Verein sind.

        PS: Und ja, mir perönlich geht die Frage in der Vereinshymne „Wer lässt sich nciht vom Westen kaufen?“ gehörig auf die Ketten. Aber das ist vielleicht eine Altersfrage. Zum Mauerfall war ich ja noch im Kindesalter.

        • Ich finde allerdings jetzt schon, dass Berlin einiges fehlen würde ohne Union. Immerhin der Grund für mich, im April dorthin zu fahren 😉

          Ich sehe auch Union Berlin nicht im Dunstkreis der „Ostclubs“, obwohl die geographische Lage das ja ergibt. Im Grunde. Aber ich hab bei Union einfach ein ganz anderes Gefühl. So ein vertrautes Gefühl. Das liegt aber sicher an den emotionalen Gemeinsamkeiten. Schwer zu erklären. Da ist was mit Union, das mir gefällt. Und Sonntag werde ich mehr drüber rausfinden.

          Mit Hertha kann ich übrigens gar nichts anfangen. Für mich kann Berlin gut und gerne Union Berlin sein 🙂

          • Das war eine nüchterne Betrachtung, das gebe ich zu. Natürlich würde Berlin was fehlen ohne Union. Aber Union ist für die Politik der Stadt nicht wichtig. Und das haben wir in der Stadionfrage auch immer zu spüren bekommen, wie wenig sich das Land Berlin für das Stadion an der Alten Försterei interessiert hat. Aber das kennt ihr in Hamburg mit dem anderen Verein, der vor langer Zeit mal Titel gewonnen hat, sicher auch.

            • Sie haben das Stadionfrageproblem ja großartig gelöst. Auf einem der dritten Programme gab es da einen sehr ausführlichen Bericht über Union vor einer Weile, den habe ich mit großem Interesse gesehen.

              Meinen Sie das Stadion an der Müllverbrennungsanlage, dessen Namen man nicht ausspricht?

              Ich denke auch, dass es den Fans von Union ähnlich geht wie uns mit unserem Stadtteilverein. Was der Liebe keinen Abbruch tut. Im Gegenteil.

              • jan sagte am :

                .. die geographische lage tut hier in berlin seit jahren keinen abbruch mehr! ich bin berliner und weiß nicht genau ab welcher hausnr. in der brunnenstraße von mitte zum wedding geht , …

  5. Jan Hut sagte am :

    Ich habe mal die Eisernen aus Berlin begegnet und ich fande es sehr gute Leute. Habe ins Gasteblock gestehen bei ihren letzten Auswartsspiel in die 3. Liga beim Kickers Emden. Ist nach St. Pauli meine Favorite Deutsche Klub geworden, denn als die Fans ihre eigene Stadion umbauen, dann muss man schon ein grosses Herz haben fur die Verein.

    • jan sagte am :

      ..da sind bestimmt auch idioten dabei. .. aber es ist alles ehrlich und bunt gemischt. . auf jeden fall immer eisern. . die ganze gesellschaft.. das ist geil !! und.niemals.vergessen.eisern.union. u.n.v.e.u.

  6. Ein herzliches Willkommen dem FC. St. Pauli an der Alten Försterei am 17.04. 2010, vielleicht können wir während der Verbrüderungsarie DER beiden wahren Kultclubs in Deutschland Pauli ganz zwischendurch mal freundschaftlich den Arsch versohlen. Da gibt es ja noch eine offene Rechnung aus dem Vorjahr. Im übrigen mal etwas geographisches: mit Nordclubs aus dem Westen können wir gut…

    • Verbrüderungsarien, wie Sie das nennen, finden allenfalls vor und nach dem „zwischendurch“ statt und sofern Sie mit „Arsch versohlen“ das Gleiche meinen wie ich in diesem Zusammenhang: dito. Falls es in direktem Zusammenhang mit einem Ihrer Geschäftsbereiche steht: danke nein. 🙂

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