Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

Die Türen sind weit offen

nach der Pressekonferenz von Stefan Orth am 19.01. im Nachgang zum Treffen von Präsidium und Fanvertretern am Abend zuvor. Wer kein Video abspielen kann, hier der Text von Herrn Orth auf der Pressekonferenz.

Wie momorulez so richtig bemerkt in seinem Kommentar zu seinem Artikel:

Kann man erst mal nicht groß meckern – kein weiteres Polarisieren, offene Arme in Richtung der kritischen Öffentlichtkeit Fans, Anerkennen der Proteste als angemessen, de facto-Umwandlung von Business-Seats in teurere Plätze, die sich ins Preisprofil einpassen, klare Ansage „kein Disneyland“, Verantwortung übernommen und Absicht bekundet, Strukturen zu etablieren, die zur Moderation von Konflikten da sind. Ganz andere Tonalität als bei Stenger oder Meeske, „Werte“ statt „Marke“, obgleich die Werte als solche keine Benennung erfuhren.

Bin etwas verblüfft. Mal gucken, wie sich das nun praktisch auswirkt …

Ich bin nicht ganz so verblüfft. Das mag daran liegen, dass ich mich ja letzten Freitag mit Sportchef Helmut Schulte „auf ein paar Worte“ getroffen habe, um ihm meine und auch die Sorgen einiger anderer, die ich im offenen Brief geäußert habe, näher zu bringen.

Helmut Schulte beim Spiel FC St. Pauli vs. SC Freiburg 15.01.2011

by Stefan Groenveld Photographie

mit freundlicher Genehmigung von @rim_light

Eigentlich wollte ich zeitnäher über das Gespräch berichten, aber mein privates und berufliches Umfeld und die Entwicklungen haben mich überholt. So kann ich also nur zusammenfassen und versuchen, den Eindruck zu übermitteln, den ich vor und auch nach der Protestaktion gewonnen habe.

Ich hatte erwartet, dass ich vielleicht nach einer halben oder Stunde netten Gesprächs höflich mit dem Hinweis auf wichtige Termine verabschiedet werden würde und vielleicht auch nicht mal das Gefühl haben würde, das echtes Interesse besteht. Immerhin reden wir hier von einer kleinen Internethupe und keinem Zeitungsreporter.

Das Gegenteil war der Fall. Herr Schulte und ich haben drei Stunden in seinem Büro zusammengesessen und geredet. Ich habe versucht, ihm zu vermitteln, warum sein Statement, vor allem aber die dem folgenden von Meeske und Stenger die Fanseele endgültig zum Überkochen brachten. Versucht, ihm zu erklären, was es eigentlich ist, was „wir“ so wollen und was nicht. Ihm erzählt, auf was für eine Protestaktion der „Internethupen“ die Vereinsführung sich gefasst machen darf und in welch kurzer Zeit sich auf kurzen Wegen eine Bewegung mobilisiert hat, die vieles, was der Verein tut, einfach nicht mehr versteht und nicht gutheißen kann. Nachdem ich also informationsmäßig in Vorlage getreten war, nahm Herr Schulte im Einzelnen Stellung, aus der Sicht des Vereins, insbesondere aber seiner eigenen Sicht. Und im Verlauf des Gesprächs stellte sich eines ganz gravierend heraus: die Kommunikation zwischen Fans und Vereins ist massiv gestört, der Transport von wichtigen Informationen funktioniert nicht, wie er unbedingt müsste, beide Seiten gehen in vielen Fällen davon aus, dass die jeweilig andere Seite „das doch weiß und trotzdem..“ und in Wahrheit wissen beide Seiten allenfalls die Hälfte.

Ich muss mich nicht in Einzelheiten verlieren, insbesondere anbetracht der aktuellen Entwicklung wurde von Herrn Orth gestern vieles gesagt, was ich aufgrund des Gesprächs mit Herrn Schulte hoffte, dass es auch öffentlich gesagt werden würde.

Ich freue mich nur persönlich sehr darüber, dass der positive Eindruck, den ich von diesem Freitag Abend mitgenommen habe, mich nicht getäuscht hat, dass das, was ich mir von Herrn Schulte an Verständnis erhofft und auch so empfunden habe, tatsächlich in weiten Teilen von Herrn Orth jetzt auch so kommuniziert worden ist.

Ja, ich hatte das Gefühl, dass Herr Schulte versteht, dass es beim FC Sankt Pauli eben genau so „anders“ ist, wie es immer heisst. Spätestens, als er am Samstag dann gesehen hat, dass das, was ich ihm über die geplanhte Aktion erzählt habe, kein Wunschdenken von „uns“ war, hat ihm sicherlich gezeigt, dass inhaltlich ein Ernstnehmen angezeigt ist. Sein erster Kommentar nach dem Spiel, angesprochen auf die Fanproteste war folgerichtig:

Wir sind hier am Millerntor. Da ist das so.

Eben. Die Botschaft ist angekommen und ich bin mit dem Statement von Herrn Orth zunächst sehr zufrieden, es geht hier um den Anfang eines langen, harten Weges, aber auch der musste erst mal gemacht werden. Mein persönlicher Weges-Neuanfang nach meiner Enttäuschung begann bereits an diesem Freitag abend mit Helmut Schulte und ich bin vorsichtig-positiv gestimmt.

Die Basis des Vertrauens und des gegenseitigen Wahrnehmens ist zeitnahe Kommunikation und Information zu wichtigen Themen und wenn es dem Verein gelingt, das zunächst konsequent umzusetzen, bin ich zuversichtlich.

Die -für mich- wesentlichen Punkte der Petition wurden zum größten Teil ge-/erklärt, es wäre auch an der Realität vorbei zu glauben, dass man mit Vollerfüllung aller Punkte hätte rechnen können.

Wichtig war -für mich- dass es Gespräche geben würde, dass sie -wenn auch zunächst als Lippenbekenntnisse bis zur Umsetzung gelabelled- zielführend sein würden und dass man die Bereitschaft zur Zusammenarbeit würde erkennen können.
Für mich ist das schon am Freitag vorab der Fall gewesen, für „uns“ entsprechend durch die Pressekonferenz.

Das heisst nicht, dass ich meinen Jolly Rouge einmotte. Augen und Ohren auf und allzeit bereit.

Hier übrigens noch ein erfreulich guter Artikel bei Sportal zum Thema, meiner Ansicht nach ein Pressehighlight nach den Veröffentlichungen der MoPo….

Edit: Und hier die Stellungnahme des Ständigen Fanausschusses.

Auch Hamburg Schwarz-Gelb hat eine klare Meinung.

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35 Gedanken zu „Die Türen sind weit offen

  1. Es sieht so aus, als habe der Verein die Nöte der Sozialromantiker verstanden. Freut mich für Euch. Und speziell für Sie, dass sich Ihr immer auf Vermittlung bedachter Einsatz offenbar gelohnt hat.

    • Naja, ich mach ja vieles auch einfach mal für mich, dass ich es vielleicht dann besser verstehe. Oder wenigstens nachvollziehen kann.

      Ich denke, dass damit ein Großteil der Protestierenden -zunächst- zufrieden ist. Aber nicht, ohne das wachsam zu verfolgen.

  2. Puh, dass es es sich nur um ein Kommunikatiosproblem handelt, glaube ich ja auch weiterhin nicht. Ich bin ganz bei Ihnen, dass Herr Orth nun einen respektablen ANFANG gemacht hat, dass man nun auch bei Handlungen, Konkretisierungen und Institutionalisierungen genau gucken muss – auch, weil sich gezeigt hat, dass die Crowd im Stadion noch mal anders funktioniert als die auf der JHV unter „Satzungsfetischisten“ und Gremientigern beispielsweise. Das Bemerkenswerte dieses Mal war ja z.B., das Nicht-Organsierte wie wir und Ultras, eher Altlinke wie ich und anders Aufgestellte wie Sie problemlos an einem Strang ziehen konnten – die Entgegnungen z.B. Stengers nun aber diametral entgegen gesetzt aufschlugen, was sich auf ein Kommunikatiosproblem einfach nicht reduzieren lassen kann. Auch Herr Orth hat z.B. das Sexismus-Argument zurück gewiesen im Falle von Susi und sich lediglich auf das „Fussball pur“ bezogen.

    Vielleicht habe ich auch nur dieses unbefriedigende, psychologische Gefühl, mich ordentlich aufzuregen und dann ins Leere zu laufen, und denke, dass man Orths Auftritt schon ganz gut so zusammen fassen kann wie im oben zitierten Kommentar. Trotzdem – was hat sich denn jetzt eigentlich verändert?

    • Natürlich ist da noch einiges nachzuarbeiten, der Stengersche Porzellanbruch wird wohl nach lange nachdieseln und das zu Recht.

      Jetzt bereits zu fragen, was sich verändert hat, finde ich de facto zu früh, es ist ein Signal der Bereitschaft, Dinge zukünftig zu verändern. Manche der geforderten Veränderungen wurden ja bereits verändert oder schon in andere Bahnen gelenkt oder berichtigt dargestellt (LED, Abmahnung Susi, PSD, Stehplätze statt mehr Business Seats…)

      Klar ist das angesichts der hochgekochten Emotionen in uns allen schwer zu akzeptieren, von jetzt auf gleich in Erwartungsstarre zu verfallen, aber ich bin der Meinung, dass das Präsidium auch jetzt eine echte Chance bekommen sollte, die Aussagen zu unterlegen und geweckte Hoffnungen zu beleben.

      P.S.: Ich kann an dieser Stelle nur sagen, was sich für mich verändert hat: ich habe wieder das Gefühl, dass man mir zuhört. Als Anfang schon ganz gut.

      • Stefan sagte am :

        „Stehplätze statt mehr Business Seats“
        Huch? Wo das, bzw. wo ist da nun die Neuigkeit, wo sich etwas verändert hätte?!

        • Zu einigen hatte sich das tatsächlich nicht rumgesprochen, dass vereinsseitig das Thema „weitere Business Seats und Logen“ bereits erledigt war.
          Liest eben nicht jeder diese unzureichende Homepage.
          Es ist nicht jeder, der am Samstag herzblutrot trug, so umfassend informiert wie andere, die mehr im Thema sind.

  3. Da sind wir uns ja einig. Ich wollte lediglich den Eindruck zurück weisen, es ginge primär um ein Kommunikationsproblem – Anlass der Proteste war ja, dass zwar kommuniziert wurde, diese Treffen aber null Effekt insbesondere auf das Handeln der Geschäftsführung zeigten. Das Problem liegt schon anders gelagert, glaube ich. Problem vieler war zudem, dass „der Verein“ zwar auf Kritik reagiert, meist zu spät, aber selbst selten initiativ wird, was die Werte, die auch Herr Orth leben möchte, glaubwürdig!, betrifft. Diesbezüglich habe ich da auch kein Signal vernommen.

    Ich will dem Herrn Orth ja gar nix und fand den Auftritt gut. Ich habe nur ein bißchen das Gefühl, dass da Entscheidendes fehlte, und warte da nun kritisch beäugend auch gerne drauf😉 …

    • Problem vieler war zudem, dass „der Verein“ zwar auf Kritik reagiert, meist zu spät, aber selbst selten initiativ wird

      Kann sein, dass ich da in Orths Worten das „hineinhöre“, was mir vom Freitag erinnerlich ist, die explizit geäußerte Erkenntnis, dass genau das anders werden muss. Und zu spät auf Kritik zu reagieren hat ja letztendlich auch was mit Kommunikationsproblem zu tun.

      Dann warten wir mal ab. Gewandet in den Farben der Liebe.

  4. spaschaeler sagte am :

    es ist noch lange nicht alles gut, aber ein anfang ist gemacht. die vereinsvertreter haben zugehört und etwas dazugelernt, ob sie das auch in zukunft umsetzen werden bleibt abzuwarten.
    jetzt wird die 2.halbzeit angepfiffen und das präsidium hat anstoß. ich kann nur hoffen das sie ihr angriffsspiel verbessert haben und eigentore wie in der 1. halbzeit vermeiden.

    übrigens, großer sport von helmut schulte, sich 3 stunden freizunehmen und über den protest zu diskutieren.
    respekt helmut!!!

  5. @Stefan:

    Die Neuigkeit war, dass es eine de facto-Umwandlung von Business-Seats in bessere Plätze gibt, Rückbauten jedoch mit dem Argument, man brauche sie für den Bau der Gegengeraden, zurück gewiesen wurden. Letzteres ist nicht neu, ging aber unter in der Diskussion.

    • Stefan sagte am :

      Die Neuigkeit war, dass es eine de facto-Umwandlung von Business-Seats in bessere Plätze gibt

      Das sehe ich in weiter Ferne. Jedenfalls nicht, bevor das Stadion abbezahlt ist. Und was „bessere Plätze“ nun im Vergleich zu „Business-Seats“ sein sollen, ist mir auch nicht klar. Für mich klingt das wie der Unterschied zwischen Logen und Separees – in dem einen werden halt Geschäfte nach den Spielen gemacht, in den anderen wird dann halt getanzt… Wortklauberei.

      • Das werden wir ja dann sehen, ob und wann es die „60 Euro-Seats“ gibt. Was die im Vergleich zu den Business Seats sind? Billiger in erster Linie.

        Und Geschäfte werden sowohl in Logen als auch in Separées sowohl vor, während und nach dem Spiel gemacht. Nur getanzt werden wird wohl nicht mehr. Jedenfalls nicht folgenlos. DAS erwarte ich dann auch.

  6. sparschaeler sagte am :

    jetzt hab ich auch noch meinen namen vor aufregung falsch geschrieben ;-)) jetzt stimmt es wieder

  7. @Stefan:

    Die nicht verkauften Business-Seats SIND aktuell Plätze, die für um die 60 Euro pro Spiel + Getränkebon, aber ohne Zugang zur Kanzlei Alpers und Stenger im Ballsaal, verkauft werden, wurde gesagt. Das ist der aktuelle Zustand.

    Ich sehe ja eher den Bau der Gegengeraden als kontrafaktisches Argument, liest man sich die Analysen des Magischen FC zur JHV noch mal genau durch.

  8. Och, ich bin da hart gesotten😉 … falls ich gemeint war.

  9. Sehr schön, Ihren Erlebnisbericht mit dem Schultegespräch endlich lesen zu dürfen. Die Pressekonferenz von unserem Präsidenten hat dieses in der Aktualität ja etwas überholt und steht somit jetzt im Vordergrund, was ich ein wenig schade finde. Wie ich allgemein noch am grübeln bin, was ich davon halten soll. Ich bin tendenziell nicht so positiv wie Sie gestimmt, das kann ich schon mal verraten. Mehr sicher bald bei mir im Blog.

    • Es ging halt nicht schneller und wie gesagt, vieles davon habe ich dann bei Orth wiedergefunden…

      (OT: Hatte Ihnen Mail geschrieben gestern, angekommen?)

      Dann bin ich mal gespannt, was Sie erwartet haben und wo genau Ihre Erwartungen die nicht so positive Stimmung erzeugten.

      • Fang ich mal mit dem OT an, was ja gar nicht so weit weg vom Thema ist, als daß man es als OT bezeichnen müßte – die mail kam an, merci, mehr aber noch nicht. Hatte vor lauter Arbeit um die Ohren eine kurze Antwort vergessen.😉

        Gespannt bin ich auch, was ich letztlich ausbrüten werde, sobald ich die Zeit dazu finde. Ob es früher als heute abend möglich wäre, sei mal dahingestellt. Aber ich werde mir die Zeit mit Sicherheit nehmen.

        • Ich vergesse zur Zeit auch sehr viel #braindamage

          Habe gerade erfahren, das ist um ein paar Tage zurückgestellt wegen anderer Entwicklungen.
          Verweise dann auch im Weiteren auf Ihr Blog.

  10. Gabi sagte am :

    Ich denke auch, wir befinden uns auf einem guten Weg…
    alle gemeinsam:
    Bring Back Sankt Pauli

  11. Hammonius sagte am :

    Kommunikationsprobleme – ist das nicht das Grundübel aller Konflikte, ob im privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Bereich…?
    Aber im Ernst: Ich habe mir bei einigen Werbeaktionen in den letzten Monaten schon gedacht, dass es von Vereinsseite klüger gewesen wäre, im Vorfeld via Fanausschuss o.ä. mal ein Stimmungsbild einzuholen. Stattdessen (Beispiel: LED-Aktion) lief es eher in Richtung „erst mal machen, dann mal gucken, was passiert“. Ob und inwieweit sich das jetzt bessert, bleibt abzuwarten. Erst mal stimmen mich die Aussagen Orths aber positiv, insbesondere nach den Äußerungen seines Vizes.
    Beim Stadion habe ich die Langzeit-Hoffnung, dass sich mit Fertigstellung von Gegengerade und Nordtribüne das momentan schiefe Bild wieder gerade rückt. Der Verein sollte sich aber auch fragen, ob er, wenn er schon in Liga 1 seine Business Seats nicht komplett verkauft bekommt, da nicht doch übers Ziel hinausgeschossen ist. Wenn er die BS auf Dauer billger verticken muss – warum dann nicht gleich ein Rückbau hin zu mehr bezahlbaren Sitzen…?
    Dass Susi’s Showbar abgemahnt wurde, geht einigen Kritikern wahrscheinlich nicht weit genug – im Grunde aber fair: Erst wird abgemahnt, dann wird ggf. gekündigt, wenn der Betroffene sich nicht „bessert“, wie im Berufsleben. Ich will dem Verein da auch nicht unterstellen, dass er keinen Kunden verlieren will – sondern deute es mal positiv: Der Verein glaubt an das Gute und daran, dass auch „Modefans“ integriert werden können…😉

  12. Mir gehen grade viele Fragen durch den Kopf..
    z.b. wie wird es mit der GG weitergehen oder wie wird sich der support auf der HT entwickeln…?
    Auch das ist Sankt Pauli und da haben „die da oben“ keinen Einfluss drauf..
    Ich glaube, Jolly Rouge war ein Schritt in die richtige Richtung, doch es liegt nun auch an uns Fans Sankt Pauli zu „erhalten“.
    Doch ich bin zuversichtlich.. Zusammen schaffen wir das🙂

    • Wenn es bautechnisch mit der GG weitergeht (sollte uns nicht die finanzielle Luft ausgehen), dann erwarte ich wie versprochen eine Menge Stehplätze, bezahlbare Sitzplätze und keine Business-Seats.

      Auf die Gefahr hin, mich jetzt richtig unbeliebt zu machen: ich hätte kein Problem mit drei oder vier Logen „on top“, erstens bringen die mehr Geld und würden -Verbleib in der 1. Liga vorausgesetzt- auch verkauft, zweitens sind sie stressfreier als unbelegte Business-Seats und würden mich persönlich überhaupt nicht stören.
      Und wenn sie mal nicht mehr verkauft würden -vorausgesetzt Rückkehr in die 2. Liga- würden sie wenigstens nicht als leer auffallen und man könnte sie für andere Zwecke nutzen.

      Aber das ist alles rein spekulativ und sicherlich im Moment erheblich unpopulär.😉

      Ich bin aber auch zuversichtlich. Und es sind alle gefordert.

  13. Die Logen werden abgesehen von Susi aktuell weit weniger kontrovers diskutiert als die cäsarischen BS in der Tribünenmitte … schon den Offenen Brief des Ständigen Fanausschuss gelesen?

    http://blog.uebersteiger.de/2011/01/20/offener-brief-des-standigen-fanausschusses-nach-gesprach-mit-prasidium/

    • Ja, hab ich und ja, weiß ich. Solche Dinge sind durchaus Handelsobjekte. Was nicht so weh tut, kann man zum Tausch für Dinge anbieten, die weher tun. Und umgekehrt natürlich.

      Man ist sich offenbar ein Stück weit entgegengekommen, mehr ist zu diesem Zeitpunkt auch nicht zu erwarten gewesen.
      Und nun lasset Taten sprechen!

  14. Ich meine, da ist noch viel Unterstützung nötig, damit diejenigen im Präsidium /Verein, die „Bring Back St. Pauli“ als kulturkritischen Diskurs ernst nehmen, als einer der an die Substanz geht, auch Legitimation gegenüber bspw Vermarktern bekommen. Der Jolly Rouge muss bleiben!

    http://www.ring2.de/archives/st-pauli-nerds-oder-kultur-vs-kommerz/

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