Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

Quo vadis? – „Was wäre eine Liebe ohne Leiden“

Den Blogtitel habe ich einem Plakat der letzten Aktion im Stadion entliehen, die aus der Initiative „Warum bist Du bei St. Pauli?“ entstanden ist. Treffender geht es nicht.

Hier beim Magischen FC Blog entstand fast zeitgleich die Idee zu einem Bloggerprojekt „Wir sind St. Pauli! Nur was sind wir?“ und als man mich ansprach, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen, war meine erste spontane Reaktion „Natürlich!“, aber dann stellte ich fest, dass ich mich zur Zeit in einem emotionalen Vakuum befinde, das eventuelle Visionen zu behindern scheint. Visionsretardiert. Also ist das, was ich noch alles schreibe, in der Schule ein klassisches „Thema verfehlt“, schätze ich.

Dennoch, ein Resümee vor einer späteren Vision ist schon mal eine Basis, auf der ich aufbauen kann. Wenn ich mir mit mir selbst wieder einig bin.
Das alles können andere ohnehin viel schöner beschreiben als ich, lesen Sie bei pathos93 oder bei momorulez oder oder oder (vollständige Teilnehmerliste siehe Link oben links)…
Wenn ich das lese, geht mir das Herz auf. Auch wenn ich gerade nicht visionär unterwegs bin, aber das ist die Sprache, die ich verstehe.

Dass St. Pauli die einzige Möglichkeit für mich ist und bleibt, steht ausser Frage. Die letzten beiden Jahre haben allerdings den Erfahrungshorizont erweitert, nicht nur im positiven Sinn. Der herbeigesehnte Aufstieg hat Nebengeräusche gehabt, auf die man hätte verzichten können, die im Nachhinein aber wichtig waren, weil sie die Fragilität des „Gesamtkonstrukts“ St. Pauli, as we knew it and as we love it, deutlich gemacht haben. In der schillernde Seifenblase der Andersartigkeit, die wir immer so gern für uns in Anspruch nehmen, könnte ein kleiner Piekser genügen und dahin wäre sie. Nie war es so dicht dran wie in den letzten Monaten, in denen sich ein St. Pauli-Offizieller darin gefiel zu definieren, was „st.Pauli-like“ ist, eine Marketingleitung uns demonstrierte, was alles ginge, wenn man sie nur liesse, in denen ein Alter Stamm die Sozialromantiker als ewig Gestrige bezeichnete, in denen der Aufstieg Kompromisse einforderterte, die viele nicht bereit sind, einzugehen. Wer sind wir und wo wollen wir hin? Wir sind das, was man alles über uns sagt. Unbequem. Politisch. Laut. Präsent. Eigenwillig. Leidenschaftlich. Schwierig. Mehr als Fußball. Und so lange wir das bleiben und nicht das Gegenteil davon werden, sind wir richtig.

So lange wir uns miteinander auseinandersetzen, egal wo und wie, ob das in Blogs, Foren, bei Stammtischen, Bezugsgruppentreffen, privaten Gesprächen, Versammlungen aller Art ist, sind wir auf dem richtigen Weg. Auch untereinander einen Konsens zu finden in Sachfragen, wird immer wichtiger, um sich der Vereinsführung gegenüber geschlossen zeigen zu können. Interne Fanzerwürfnisse sind Gift und schwächen. Wobei ich nie einen Zweifel daran hatte, dass die Basis immer stimmte, dass uns eins immer eint: die Liebe zum Magischen FC. Das macht auch unter gegensätzlichsten Diskutanden immer eine Kommunikation möglich und das müssen wir bewahren. Dass es nicht um einzelne Befindlichkeiten geht, sondern darum, das, was uns ausmacht, nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Aufstiegssaison 2009/2010 war großartig. Wir befanden uns auf dem Kamm einer fantastischen Welle, auf einem schnittigen Surfboard und hatten einen Ritt Richtung 1. Bundesliga, wie man ihn sich nur malen kann. Es gab so viele Highlights (sportlich gesehen), dass dabei fast die immer heikler werdenden Differenzen zwischen den Fans untergegangen sind. Die vielzitierten eingerissenen Brücken oder aufgerissenen Gräben wurden kurzzeitig durch gemeinsam genossene Erfolge abgedeckt, aber das, was sich in der ersten Liga weiter zuspitzte, war schon da deutlich. Die Eventfans gegen die wahren Fans, die Business-Seater gegen die Allesfahrer, die Erfolgsfans gegen die Pyrotechniker, die Wahrer der Fanrechte gegen die falschen Fans – das Gemeinschaftsgefühl Sankt Pauli war allenfalls noch bei den wichtigen Siegen da. Denen gegen Hansa Rostock und dem Alles entscheidenden gegen Fürth zum Beispiel. Dazwischen versank man schon in Nickeligkeiten, dem Gefühl des Ungeliebtseins, der Degradierung. Konnte man zunächst aber alles beiseite schieben, denn der Aufstieg war klar, eine 100Jahr-Feier, die sich sehen lassen konnte – mit der rosaroten Brille des Träumers auf der Nase ab in die Erstliga-Saison.

Ein furioser Start, wir waren wieder wer in der Ersten Liga, so kann es weitergehen, dachte man. Dachte man. Tröstete sich anfangs noch bei den ja zu erwartenden Niederlagen gegen millionenschwere Kader, sah knappe Niederlagen, sah Niederlagen, bei denen „St. Pauli eigentlich die besseren Chancen hatte…“, gewann auch mal und hoffte. In all dieser fußballerischen Euphorie oder –wenn man es gerne eine Nummer kleiner hätte- in all dem Genuss der ersten Liga riss der nächste Graben auf. Die durch den Weggang von Corny Littmann aufgerissene Lücke musste gestopft werden, Entscheidungen bezüglich des Stadionneubaus, der medien- und marktgerechten Aufstellung des Vereins, der Kommerzausrichtung wurden getroffen. Fans außen vor. Fanentmündigung. Kommt nicht gut an bei St. Paulianern. Das spürte der Vorstand rund um Stefan Orth, der Missmut wuchs. Während der Erfolg auf dem Platz wich. Man könnte fast meinen, das lief proportional, zumindest fast zeitlich deckungsgleich. Während sich die Fans unter dem Jolly Rouge emotional wiederfanden, verlor man das Vertrauen zum Verein, so es denn existierte. Und irgendwie verlor dann die Mannschaft das Selbstvertrauen, der Trainer das Vertrauen in die Mannschaft, die kämpfende Truppe zwei ihrer wichtigsten Säulen mit Zambrano und Oczipka und im Moment scheint alles aus den Fugen. Aus dem schneidigen Ritt auf dem Wellenkamm ist ein Schleudertrauma durch eine Banzai Pipeline geworden, in der in einer verrückten Welt der Alte Stamm die Moderne und die Sozialromantiker die ewig Gestrigen stellen.

Wir haben nicht viel erwartet in dieser Erstligasaison, wären anfangs mit dem Relegationsplatz zufrieden gewesen und schlossen auch einen Direktabstieg nicht aus. Als unsere Jungs so furios starteten, war auf einmal alles möglich. Wir waren die Goldenen Reiter. Und dann stürzten wir ab. Wer seinen Realismus nicht vollends unterwegs abgegeben hat, ist nicht überrascht. Ein Verbleib in Liga 1 wäre denkbar, aber nicht mit diesem limitierten Kader, der nach all den Ausfällen und seltsamen Formwandlungen übrig geblieben ist. Sicher besteht rein rechnerisch noch die Möglichkeit des Klassenerhalts, allein mir fehlt der Glaube.

Und dann spielen wir wieder in Paderborn und haben den FSV Frankfurt zu Gast. Die Eventfans ziehen weiter, denn auch hier werden wir nicht nur gewinnen, sondern auch verlieren, aber in Mode ist es dann erstmal nicht mehr so sehr, zum FC Sankt Pauli zu gehen.

Vielleicht bauen wir ein paar Business Seats zurück, denn gegen Erzgebirge Aue werden wir die ohnehin nicht brauchen. Vielleicht werden ein paar Dauerkarten frei, ca. 120 Leute wird das eventuell freuen. Die Nachfrage von Sponsoren wird zurückgehen und es gibt keine LED-Laufband Experimente mehr, weil keiner mehr ein Laufband buchen will gegen Osnabrück.

Statt dem Stadtrivalen HSV mit seiner charmanten Klientel kommt wieder Hansa Rostock, statt der farblosen Hannoveraner oder Wolfsburger kommt eben auch endlich mal wieder ein FC Union Berlin (die Eisernen!), oder Fortuna Düsseldorf. Für mich hört sich das so schlecht nicht an. Vielleicht beenden wir dann erstmal wieder die Diskussion über Besser- und Schlechterfans und es geht wieder mehr um Fußball und um die wichtigen Dinge, die für viele der Erstligisten nicht ins Stadion gehören, weil Politik da nichts zu suchen hat. Für uns schon. Die verrückten St. Paulianer haben mehr als Fußball im Sinn, in ihrem Stadion ist für mehr Platz als nur für den Ballsport. Und wenn der Stadionausbau stockt oder abgeblasen wird, weil das Geld knapp wird, wird sich niemand weiter drum scheren, dann ist es eben halbfertig. Wir fanden das „alte“ Millerntor auch schön.

Ist das so eine Art Reset-Taste, damit wieder zusammenfindet, was zusammengehört?

Ich jedenfalls befinde mich, was den FC Sankt Pauli angeht, auch einer Wiederfindungsphase nach diesem Erstligaausflug und allen damit verbundenen Vorkommnissen. Ich brauche das Schönspielen nicht, wenn mir ein Typ wie Schulle immer schmerzlicher fehlt. Ich brauche aber auch keine Grandackerspiele an einem Mittwoch Abend im Regen. Ich finde zweite Liga ganz schön. Ich brauche keine Stadien, wo they only sing, when they’re winning. Ich will die Jungs – wer auch immer dann für den Magischen FC spielen wird- wieder beißen sehen, wieder mit Freude spielen sehen. Das fehlt mir mittlerweile, das strahlen sie nicht mehr aus. Das will ich aber wieder. Reset. Neues Ziel: Wiederaufstieg. Wenn nicht gleich, dann später. Wir sind reicher an Erfahrung geworden, Fans wie Mannschaft, es gab gute und sogar unvergessliche Momente wie den Derbysieg gegen die Rauten, es gab desaströse wie die letzten Spiele am Stück. Ich glaube, wir haben uns alle irgendwie verzettelt bei dem Versuch, alles unter einen Hut zu bringen. Vielleicht müssen wir uns erstmal wieder sortieren, alle miteinander. Ob die zweite Liga uns allerdings Zeit zum Durchatmen lässt, werden wir sehen. Der etwas flügellahme Jolly Rouge – reanimationsfähig? Die morschen Behelfsbrücken – ausbaubar?

Aber über allem steht: We love Sankt Pauli, fabulous Sankt Pauli.

Und wenn Sie wissen wollen, was St. Pauli gefühlt alles für mich ist, schauen Sie hier bei @rim_light -manchmal sagen Bilder eben mehr als Worte. Und während ich die ansehe, verschwimmt mir alles vor der Linse….

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23 Gedanken zu „Quo vadis? – „Was wäre eine Liebe ohne Leiden“

  1. Es gibt manchmal Texte, die sind einem aus dem Herzen geschrieben. Das hier ist so einer. Danke dafür.

  2. St. Pokal sagte am :

    Mich haben die ganze Saison ähnliche Gedanken begleitet und ich muss sagen, dass auch ich mit der 2. Liga ganz gut leben kann. Schön ist es und war es hier oben, aber auch die zweite LIga hat was zu bieten.
    Mögen mich einige dafür steinigen wollen, ich sehe das so.
    Im Übrigen bitte ich immer noch um ein Treffen in unserem halbfertigen Millerntor. Das muss doch mal möglich sein😉

    • Und wir kriegen das auch diese Saison noch hin, ganz bestimmt! Ich werde zu den letzten beiden Heimspielen, so der Kartengott aka Hotline mir gewogen ist, anwesend sein und dann aber!!! Wirklich!!

  3. Das klingt aber schœn bluesig, bewahre Dir das Gefühl.😉

    My 5c – http://stpauli.nu/?p=2229

  4. Gabi sagte am :

    Sprachlos, weil Kloß im Hals…. danke

  5. Danke für die Sondererwähnung. Schöner Text, aber eigentlich weigere ich mich jetzt schon mir die zweite Liga schön zu reden…

    • Ich red die nicht schön, die ist schön😉

      Sie können ja Ende Mai noch mal hier vorbeilesen *g*

      Die Sondererwähnung ist aber auch das Mindeste, Ihre Bilder begleiten mich ja fast seit Anbeginn dieses Blogs und da sind auch ein paar Superemotionale dabei…
      Sie sind und bleiben eben mein Lieblingsmodefotograf🙂

  6. Hammonius sagte am :

    Mir ist vom Aufstieg besonders das Shirt „Einfach mal glücklich sein“ in Erinnerung geblieben. Wer den Verein seit Jahrzehnten begleitet, konnte den Spruch nur auf eine Weise interpretieren: Freut euch, dass sich jetzt im Erfolg vorübergehend mal alle in den Armen liegen – denn es wird beim FC schnell wieder anders kommen.
    Und jeder, der die Abstiege ’91, ’97 und ’02 mitgemacht hat, weiß: Es kann tatsächlich alles noch viel schlimmer kommen – in punkto Animositäten der Fans untereinander, Entfremdung zwischen Fans und Verein und Grabenkämpfen innerhalb des Vereins – als das, was momentan schon wieder aufbricht.
    Aber bis jetzt hat der FC noch jeden Sturm überstanden, warum sollte das diesmal anders sein…!

  7. Nicht, dass ich hier anderes erwarten würde, aber, sehr geehrte Frau Jeky, das war wieder einmal ein wunderschön geschriebener Text, so viel schon mal vorneweg. Ich sehe die ganze Sache aber ein klein wenig entspannter:

    Ja, auch ich bin ein wenig ernüchtert, was aber fast ausschließlich mit der sportlichen Situation zusammenhängt. Es ist zwar nicht so, dass ich vor der Saison wesentlich mehr von dieser Mannschaft erwartet habe – um mal bei Ihrem Bild zu bleiben, für mich war es kein schnittiges Surfboard was (sich) da oben auf der Erfolgswelle durch die zweite Liga schoss, sondern ein aus vor allem altgedienten Planken zusammengezimmertes Floß, welches durch ein paar neu angebrachten Verstärkungen (unter anderem der so genannte Lehmann-Kiel *g*) überraschend gut im Wasser lag – aber es nimmt mich einfach mit wenn wir verlieren, sei es in der damaligen Regionalliga oder eben jetzt in der Bundesliga. Auch der Gegner ist erstmal sekundär, selbst eine Niederlage gegen Barcelona würde mich traurig stimmen, ich kann (und will) es einfach nicht ändern, dafür ist im eigenen Bewusstsein die braun-weiße Konditionierung mittlerweile zu weit fortgeschritten. Ich schaffe es vielleicht eine beobachtende Position einzunehmen und dann überrascht zu sein, dass eine so profane Sache wie Fußball geradezu körperliche Auswirkungen auf mich hat, allerdings ist es eben nicht möglich diese Auswirkungen abzuschalten. Nun könnte man an dieser Stelle einwerfen, dass dann doch gerade für mich ein Abstieg gut zu verkraften sei, schließlich dürfte es in der zweiten Liga mit Sicherheit auch wieder weniger Niederlagen geben… aber es ist eben auch „nur“ die zweite Liga. Denn selbstverständlich wünsche ich mir für unseren FC den größtmöglichen Erfolg, was in letzter Konsequenz ein Sieg in der Champions League wäre (jaja, ich weiß wie utopisch das klingt… schon eine Teilnahme an der Europa League würde wohl in einer Glücksüberdosis für meine Wenigkeit enden), und diese fußballerische Gipfelersteigung kann nur vom Basislager Liga Eins begonnen werden. Zudem wünsche ich mir einen halbwegs attraktiven Fußball, wofür man wiederum versierte Spieler braucht (und so sympathisch er sein mag, jemand wie Schulle gehört nicht unbedingt zu eben diesen versierten Spielern…), und für die braucht man wiederum ein wenig Geld und Erfolg – Sie kennen diese Gedankenkette ja sicherlich. Dieser Erfolg muss aber in speziell für uns abgesteckten Rahmenbedingungen geschehen, denn so sehr ich ihn mir für den FC Sankt Pauli wünsche, möchte ich ihn im Leben nicht in einer Imtech-Arena von Sponsor XY präsentiert bekommen, was die Sache natürlich ziemlich kompliziert macht. Aber gerade weil es so kompliziert ist, kann ich gewisse Fehltritte seitens der Vereinsführung nachvollziehen und auch verzeihen, selbst wenn sich die Fußspuren in den Fettnäpfchen häufen. Mittelfristig vertraue ich da auf uns, also die Fans in ihrer bunten Gesamtheit, als Korrektiv, selbst wenn es manchmal ein etwas zäher Kampf sein mag und die rougen Flügen temporär einen lahmen Eindruck hinterlassen. Diese, im Vergleich zu Ihnen, entspanntere Haltung ist allerdings wohl auch darin begründet, dass ich nicht ganz so stark bei den Sozialromantikern involviert bin, wie das bei Ihnen der Fall ist. Würde ich tiefer drinne stecke, sehe es vielleicht anders aus und die Ernüchterung wäre größer, aber das sind natürlich Spekulationen, ich kann nur den Ist-Zustand beschreiben.

    Bleibt noch die dritte „Baustelle“… die Gräben zwischen den verschiedenen Fangruppierungen… Ja, sie sind nicht von der Hand zu weisen, jedoch hat sich für mich die Lage im Vergleich zur letzten Saison nicht groß geändert, im Gegenteil, vereint unter dem Jolly Rouge gab es sogar (zumindest kurzfristig) eine sehr positive Entwicklung. Enttäuscht wurde ich vor allem letzte Saison, zum einen durch Erlebnisse auf Auswärtsfahrten (die ich dieses Jahr komplett eingeschränkt habe, wenn auch mehr aus finanziellen und zeitlichen Gründen), zum anderen durch die Blockade und die darauf folgenden Diskussionen.

    Wobei die fantechnische Ernüchterung vor allem durch digitale Meinungsäußerungen verursacht wurde, die mich teilweise, mal vorsichtig ausgedrückt, ununterbrochen fassungslos den Kopf schütteln ließen (aber mich auch hierher trieben *g*), im direkten Bezugsgruppenumfeld war (und ist) man da meinungstechnisch ziemlich auf einer Linie.

    Hmmm… jetzt ist mein Geschwafel deutlich länger geworden, als ursprünglich geplant… also lange Rede kurzer Sinn: Auf eine sportliche Reset-Taste darf gerne sofort gedrückt werden, ansonsten kann der Rechner von mir aus aber erstmal weiterlaufen.

    • Das sollten Sie aber alles in Ihrem Blog als Beitrag einstellen und sich auf der Liste eintragen lassen, das ist ja viel zu schade, um hier in den Kommentaren unterzugehen!

      • Das ist nett von Ihnen, allerdings hatte ich bei dem Kommentar zum einen nicht diese Länge eingeplant und zum anderen wird er hier bei Ihnen sicherlich häufiger als in meinem kleinen Blog (der, zumindest aktuell, sowieso ohne Text auskommt) gelesen. Hihi.

        Ich hoffe das gedankliche „sich Breitmachen“ war okay… mein braun-weißer Mitteilungsdrang ist jedenfalls vorläufig gestillt.😉

        • Nun gut, obwohl er ja von den Aktionsmachern auf einer Linkliste verbreitet worden wäre…

          Auf jeden Fall fand ich ihn gut. Und Sie dürfen sich hier jederzeit breitmachen, ich habe unfassbar viel Platz in der Hütte hier🙂

  8. Wow.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Abgesehen davon vielleicht, dass meine beiden Männer und ich zu den Leute zählen, die sich über eine frei werdende Dauerkarte freuen würden.

  9. Ganz OT, aber trotzdem: „FC Eisern Union“ tut mindestens so weh wie das von Ihnen häufig angeprangerte „Pauli“.

  10. Patrick sagte am :

    Ich bin gerührt!
    pausenlos.

    und von mir aus: reset UND rewind😉

  11. Wohl wahr, daß wir reicher an Erfahrungen aus dieser Saison hervorgehen – ganz egal, was die Ligazugehörigkeit am Ende dabei sein wird (wobei ich an die 1. nicht mehr glauben kann). Das Aufkommen des Jolly Rouge hat bewiesen, wie lebendig die FCSP Fanszene aktuell ist und das Thema sehe ich noch lange nicht als erledigt an. Ich bin sicher, daß man hier mit längeren Atem auch gewisse Ruhepausen hinnehmen muß, ohne dies als Rückschlag zu bewerten.

  12. Pingback: Richtungsweisend – die Fanszene oder die Vereinsführung des FC St. Pauli? « KleinerTods FC St. Pauli Blog

  13. Deckt sich alles sehr stark mit dem, was ich in dieser Zeit so gedacht und gefühlt habe. Hätte ich nur niemals so schön in Worte fassen können. Danke. Mir ist grad auch sehr bluesig nach dem Text, ich sollte andere Musik auflegen.

    Schulle fehlt mir übrigens auch, eigentlich wär das DER Mann für den groben Abstiegskampf. Schnecke für Volz, einen Sieg gegen Schalke, und dann atmen wir alle wieder kräftig durch😉
    Rostock kann warten.
    Forza Sankt Pauli.

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