Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

16.04.2011 VfL Wolfsburg vs. FC Sankt Pauli 2:2

Wer so ein Spiel verliert, der steigt ab. Und wer so ein Spiel so spielt, ist ganz tief in meinem Herzen. Nein, sie haben nicht resigniert nach sieben Niederlagen in Folge. Nein, die Luft war nicht raus nach Stanis Bekanntgabe. Wie titelte die Süddeutsche? „Langeweile – Leidenschaft 2:2“

Da waren sie wieder, die vielen Chancen und die nicht gemachten Tore. Aber diesmal waren es zwei gemachte und zwei schöne und da waren wir wieder im Fieber, mit grenzwertigem Blutdruck und Schnappatmung trotz eines Abseitstors (Herr Brych, ich bin enttäuscht, auf SIE habe ich mich verlassen!) waren wir soooo dicht dran. So dicht wie schon so oft. Bis zur 88. Minute. Und da war er aus der Traum vom Durchatmen. Unentschieden.

Aber da halte ich es mit Herrn @HansCustom im schlimmsten Fall:

Wenn ich höre, wie die Wolfsburger singen „Wir sind Wolfsburger und Ihr nicht!“ sage ich GOTTSEIDANK! Ich will kein Stadion, in dem der Stadionsprecher Stimmung macht, in dem man erst hört, dass Wolfsburger da sind, wenn ein Tor fällt. Ich will genau diese Boys in Brown, die nach all dem Zirkus und Theater heute gekämpft haben mit allen Mitteln und es beinahe geschafft hätten, ein großes Stück an dem Geschenk, dass sie Stani zum Abschied machen wollen, weiterzuarbeiten. Aber immerhin. Ein Punkt. Der kann noch mal wichtig werden. Und was sagt ein St. Paulianer nach so einem Spiel?

Genau!!!

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13 Gedanken zu „16.04.2011 VfL Wolfsburg vs. FC Sankt Pauli 2:2

  1. Diese Liga hat uns nicht verdient! Bald wird es wirklich heissen „Willkommen zu Hause“.

  2. unverlierbar sagte am :

    ich bin einfach nur stolz auf unseren #fcsp. egal in welcher liga auch immer. ich habe das spiel vor dem knust live mit angeschaut. es waren nur unsere fans in der vw-arena zu hören. respekt an die fans in wolfsburg und im und vor dem knust. „das ist sankt pauli, dass hier sind dramen.“ ich freu‘ mich riesig auf die letzten beiden heimspiele.

    • Auch im Stream war nur St. Pauli ständig zu hören, abgesehen von kurzzeitigem Wolfsburger Aufbäumen beim Tor.

      Die Meinung ist einhellig: das war eine klasse Leistung. Sie wollen noch, sie können noch – das ist alles, was zählt. Wo auch immer das endet, sie haben mich heute total begeistert.

      P.S. Und auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, hätte Ihnen die drei Punkte mit schleifchen drumrum ja sehr gewünscht für heute🙂

  3. Stimmung war wirklich sehr beeindruckend, fühlte sich wie ein Heimspiel an. 😉

  4. Laut sagte am :

    Ich habs auch erst nach nachträglicher Fernsehbildstudie verstanden, aber „Wir sind Wolfsburg und Ihr nicht“ war mMn eindeutig an die Vfl-Mannschaft gerichtet, nicht an uns.

    Ansonsten finde ich, daß die Volkswagener angenehme Gastgeber waren, hab keine einzige blöde Pöbelei erlebt und die gesamte Stimmung war um Längen besser als bspw. in Hannover. Wenn man jetzt noch den Stadionsprecher runterregelt fahr ich gerne wieder hin.

    • Ja, ist mir schon klar, aber das der Mannschaft entgegenzuplärren, finde ich so blöd, dass ich froh bin, dass ich kein Wolfsburger bin. Weder Fan noch Spieler. So meinte ich dass.

      Ich habs nur von Bezugsgruppenteilen gehört, dass es friedlich war und es keine Probleme im Stadion gab. Dass das Niedersachsenlied, präsentiert von Heino, der Werbezeppelin und andere Kommerzmaßnahmen nicht so gut angekommen sind, aber auch.

      Dem plärrenden Stadionsprecher konnte man nicht mal im Stream entgehen. Wie gruselig.

  5. Ich finde dieses „unsere Liga“-Dingens ja auch recht schön, und das mit dem hocherhobenen Haupt und so, aber vier Spieltage vor Schluss?

    m Moment liegt der Klang solcher Aussagen für mich als Außenstehenden irgendwo zwischen resigniert und zur Sicherheit schon mal vorbeugend, das finde ich arg verfrüht.

    • Dann lassen Sie uns mal gemeinsam überlegen, Herr Kamke.
      Das eigene Restprogramm beinhaltet Werder Bremen. Machbar. Vorausgesetzt, das Spiel wird so druckvoll und prima wie gegen Wolfsburg. Mit Toren.
      Dann nach Kaiserslautern. Auf dem Betze haben wir selbst in besser aufgestellten Zeiten nie so wirklich gut ausgesehen. Kann gut gehen, muss aber nicht.
      Dann kommt der FCB. Natürlich kann man auch gegen Bayern gewinnen. Muss man aber nicht. Und leider scheint es da gut zu laufen.
      Und zum Abschluss Mainz.
      Selbst unter optimistischer Fahne gesegelt wird das sehr knapp und dazu müsste dann der ein oder andere Konkurrent auch ein bisschen schwächeln.

      Mit einem Abstand von vier Punkten und dem Programm ist da eine gewisse Vorsicht (kann man Resignation nennen), emotionale Vorbereitung (kann man vorbeugend nennen) durchaus realistisch. Oder?

      Und da sind eben die Dinge, über die man sich jetzt freuen kann. Und ich (man) mache das dann auch mal.
      Sonst könnte ich alternativ über 9 oder 10 verdaddelte Punkte jammern.

      • Das steht doch alles völlig außer Frage. Nur ich persönlich finde dieses Etwas, das nach Resignation klingt, in einem gewissen Sinne – Verzeihung, mir fällt kein besseres Wort ein, oder vielleicht ist es auch genau das, was ich meine – feige. Vielleicht sollte ich zu mutlos korrigieren.

        • Ich nehm mal „mutlos“. Wäre ich, wenn ich mir die beiden letzten Anfahrten sparen würde, weil ich nicht mehr dran glaube. Aber ich werde auch da wieder bis zur letzten Minute dran glauben. Bzw. bis zur 88. ……

      • Robrob sagte am :

        Ich persönlich war auch im Stadion und es war eines dieser Spiel bei dem mir wieder klar wurde, warum ich diesen Verein liebe. Diese Symbiose zwischen Fans und Spielern, dieses Gefühl zu spüren daß man durch Support helfen kann, einfach unbezahlbar. Unglaublich auch zu spüren wie die Spieler nicht nur gegen den Abstieg sondern ich glaube noch viel mehr für ihren/unseren Stani gekmämpft haben. Gänsehaut pur.
        Vor der Geisterspielentscheidung hatte ich mich schon entschieden meine Karten für das Bremenspiel zu verschenken, u.a. weil ich auch eine weite Anreise habe,
        aber jetzt weiß ich, daß ich auch in diesem Spiel brüllen werde bis mir die Stimme versagt.
        In diesem Sinne: Auf einen Dreier gegen Bremen und die gewinnen dann danach gegen Wolfsburg und alles wird gut.

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