Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

Stani – verstehe ich es nicht oder nur falsch? Habe ich es auch, das Kommunikationsproblem?

Ich weiss nicht so genau, was ich von diesem Artikel halten soll. Gut, in Teilen weiss ich bereits, dass ich nichts davon halte. Der Teil, der die Anleihe bei Mario Barth macht. Mag sein, dass meine persönliche Aversion gegen Mario Barth da mitspielt, aber dieser Vergleich ist mehr als nur unglücklich.

Aber mal im Einzelnen betrachtet, vielleicht erhellt mich das auch:

„Mario Barth hat mal gesagt: ,Ein Mann hat 2000 Wörter, eine Frau 7000.‘ Bei uns gibt es leider einige, die sprechen nur 20 – im Halbjahr. Es gibt Spieler, die mit ihrem ,Guten Morgen‘ ihren Tagesbedarf gedeckt haben.“

Bezieht er sich hier ausschliesslich auf mangelhafte Kommunikation oder ist das zwischen den Zeilen der Anwurf, dass sie nicht in der Lage sind, dass zu verstehen, was er kommunizieren möchte? Dass sie -sagen wir es halt mal direkt- zu dusselig sind, um zu verstehen, was er von ihnen will oder kritisiert er die Bocklosigkeit, das zu versuchen? Was versteht er genau unter mangelhafter Kommunikation? Bringt er nicht rüber, was er will oder können sie es nicht begreifen oder wollen sie es nicht oder kann er es nicht? Was genau wollen diese Worte sagen? Ist es die Kommunikation in der Mannschaft, die Kommunikation zwischen Mannschaft und Trainer? Beides? Wo ist sie hin, wo es doch offenbar bis vor nicht allzu langer Zeit funktioniert hat?

„…Und dazu gehört auch die psychologische Kriegsführung..“

Welche Art der psychologischen Kriegsführung meint er? Die Sorte, die er nicht mehr in der Lage ist zu leisten, weil er ausgebrannt ist und den Aufgaben nicht mehr gerecht zu werden glaubt oder die psychologische Kriegsführung, die sich in wiederholten Phrasen wie „wir müssen uns belohnen“ ergeht?

Am wichtigsten sei es nun, den Glauben nicht zu verlieren, weder an sich selbst noch an den Klassenerhalt

Nun ja, den Glauben an sich selbst, zumindest in Verbindung mit dem FC St. Pauli, hat wohl zuerst er verloren. Den Glauben an den Klassenerhalt kaufe ich ihm ehrlich gesagt zur Zeit nicht ab. Wenn er das ebenso vermittelt, wie es bei mir ankommt, wundert mich eine gewisse Resignation bei den Spielern nicht.

„Meine Stärken lagen nicht im Fußballspiel, aber ich habe meine Gegner immer 90 Minuten lang zugetextet, sie genervt..“

Beim im Artikel zitierten legendären 0:0 am Betze damals hat es ja geholfen, aber ob den Gegner zutexten jetzt so die Methode der Wahl sein soll, ich weiss nicht. Bei mir kommt das alles mit einem nicht so schönen Geschmäckle an. Es klingt, als würde St. Pauli ohne ihn absteigen. Als würde er die Mannschaft abschütteln, die Verantwortung komplett auf die kommunikationsdefizitären Spieler abwälzen und seine Hände in Unschuld waschen. Der Verein steigt in die 2. Liga ab und Stani bleibt. Weil er es verdient hat. Weil die Mannschaft ihn halt nicht versteht. Oder verstehen will. Entschuldigen Sie, bei mir kommt das wie eine vorzeitige und sehr bewusst gesetzte Abgrenzung an. Abgrenzung von den „Versagern“, die ja mal hätten auf ihn hören können.

Haben diese 20-Wort-Spieler eigentlich immer in dieser Hochfrequenz nichtkommuniziert oder ist das neu? Reden sie erst seit kürzlich nicht mehr mit ihm und wenn es schon länger geht, wieso hat das nicht gestört? Was war in der fabulösen Hinrunde? Auch schweigsam oder spielte das da keine Rolle, weil sie ja einen netten Ball gespielt haben? Ich gebe zu, ich weiss nicht, was ich mit all dem anfangen soll. Es klingt nicht schön, es klingt nach persönlichem Rückzug, nach weißen Handschuhen, die man mitnehmen kann in den Kraichgau. Hat so was Titaneskes, aber dieses kommt von Titanic. Die Kapelle ist die Mannschaft, die bleibt bis zum bitteren Ende. Rettungsboot für Stani legt on time ab. Praktisch, das. Kommunikation ist halt auch so zweischneidiges Schwert.

Thomas Kessler hat rechtzeitig kommuniziert, dass er im Falle eines Abstiegs seine Option zieht, zu Köln zu rückzugehen. Ein ganz normaler, vertraglich festgeschriebener Vorgang. Nichts besonderes und auch Thomas Kessler muss sehen, wo die Brötchen nächste Saison herkommen. Bei ihm wurde daraus ein „Vertrauensbruch“ gemacht. Wurde das vorher mit ihm mal kommuniziert oder ungefiltert so an die Presse gegeben von unserem Medienhelden Herrn B.?
Wenn Stani hingegen nicht kommunizierend Gespräche im Kraichgau führt, zufällig an in der Nähe liegenden Flughäfen gesehen wird, kommuniziert er das nicht, das macht die Presse. Während die Mannschaft sich konzentriert, sorgt man für die eigene Zukunft. Sogar sehr energiegeladen und zielstrebig. Lässt das aber eine ganze Weile unkommuniziert. Erscheint nur nach außen lustlos, gereizt, am Ende. Alle machen sich sorgen. Stani ist so komisch. Und dann diese Pressekonferenz. Diese emotionale Offenbarung am Rande der Kräfte. Immer noch ohne dezidiert zu sagen, was da schon feststand. Dass er geht, um woanders zu trainieren. Nicht, dass er mal eine Auszeit braucht, weil er so fertig ist, so ausgebrannt. Nein, er geht zu einem anderen Erstligisten.

Ich gebe zu, ich habe dafür auch Erklärungen gehabt. Und habe gehofft, dass die endgültige Klarstellung irgendwie befreiend wirkt. Nicht nur auf ihn, sondern auch auf die Mannschaft. Das Ungewisse auflöst. Hat es auch. Jedenfalls für Stani. Ich merke im Moment nichts mehr vom Ausgebranntsein, sondern nur noch dieses merkwürdige am-Rand-stehen und kopfschüttelnd-zuschauen. Als wäre das, was sich jetzt abspielt, genau das, was er erwartet hat. Und dass er froh ist, dass er bleibt und sie gehen. Das ist zugegeben eine sehr subjektive Betrachtung, aber das darf ich ja. So als ich. So wirkt es eben, so kommt es an. Und offenbar nicht nur bei mir.

Und bei Ihnen so?

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47 Gedanken zu „Stani – verstehe ich es nicht oder nur falsch? Habe ich es auch, das Kommunikationsproblem?

  1. Ich würde das nicht überbewerten. Stani weiß eben so langsam auch nicht mehr, was er auf den Pressekonferenzen noch sagen soll. Wenn er das gesagt haben sollte, was im Artikel zitiert wird, wäre es aber wirklich nicht besonders klug gewesen. Ich geb‘ aber – ohne es verteidigen zu wollen – auf so etwas nicht viel und buche das unter „Medien bedienen“ ab.

    • Womit wir wieder bei der Medienbetreuung wären….

      Ich schau mir mal die PK zu Kaiserslautern an, wenn sie denn dann mal wie versprochen irgendwann online ist auf der Flimmerkiste, und höre mal zu, was und vor allem wie er es sagt. Ich hab einfach ein sehr merkwürdiges Gefühl bei der Sache.

  2. geissy sagte am :

    Ok, Mario Barth saugt ganz gewaltig. Aber im wesentlichen bin ich auch grad ratlos. Etwas. Merkwürdiger Abgang imo.
    Ein einfaches „Ich will mich ob meiner Trainerqualitäten an anderem versuchen, in Europa spielen/trainieren, mehr Geld bekommen etc.“ hätte mir völlig gereicht.

  3. Mir liegen da einigen Entscheidungen, besonders die mit Kessler im Magen, und dann noch die lächerliche Pressekonferenz mit den, in meinen Augen geheuchelten Tränen. In Summe gesehen, hat sein Image in den letzten Wochen sehr gelitten, so sehe ich das.
    Es wäre besser gewesen, von vornherein mit offenen Karten zu spielen und zu sagen, dass man am Saisonende den Verein verlässt um sich anderen Herausforderungen zu stellen. Ich hasse dieses rumgeeiere. Und genauso sehe ich das bei einem gewissen Torwart, rausschlagen was geht, Teile in einen guten Keeper mit Zukunft investieren und endlich den Deckel drauf, damit Ruhe ist….

    Leitenden Mitarbeiter hätte man nach der PK schon längst freigestellt und anderweitig ersetzt, bei allen noch vorhandenen Sympathien, ich denke es wäre für den Verein und die letzten Spiele besser gewesen.

  4. Hammonius sagte am :

    Klingt für mich nach beschleunigtem Abnabelungsprozess. Ich muss in dem Zusammenhang auch an seine Aussage denken, von wegen, man muss aufpassen, dass man das, was man liebt, nicht irgendwann zu hassen beginnt.
    Ob es ihm dabei jetzt darum geht, eine weiße Weste zu behalten, oder er anfängt, sich über einige Dinge auszukotzen, die seinen Entschluss zum Vereinswechsel beschleunigt haben, kann ich nicht beurteilen.

    Gerne glauben mag ich dagegen, dass es Spieler gibt, die sich im Abstiegskampf in die innere Emigration zurückziehen. Auch, dass der Misserfolg aus dem „verschworenen Haufen“ des Aufstiegsjahres inzwischen in weiten Teilen eine Zweckgemeinschaft hat werden lassen.

    Schön ist das alles nicht – aber das sind und waren Abstiege nie. Und leider haben sie bei St. Pauli immer Grabenkämpfe jeder Art hervorgebracht. Diesmal gehen sie anscheinend drei Spieltage vor Saisonschluss los. Ich nehme das ehrlich gesagt fatalistisch hin. Einfach, weil die Erfahrung aller bisherigen Abstiege lehrt: Selbst, wenn man aufs Schlimmste gefasst ist, wird es bei diesem Verein immer noch schlimmer werden…

    • Das ist jetzt ein Moment, sich ein warmes Bier aufzumachen. Geht einfach schneller.

      Genau, beschleunigter Abnabelungsprozess durch Abgrenzung. Ist ja, wie gesagt, nur so mein Gefühl.

      Alles nicht schön. Als wäre der Abstieg per se schon nicht nicht schön genug. In drei Wochen ist dieses Ding jedenfalls durch. Sommerpause galore.

  5. sparschaeler sagte am :

    ich kann nur hoffen das stani wieder die kurve kriegt und sich hier nicht so verabschiedet das ich ihm keine träne nachweine und am ende menschlich enttäuscht bin.

  6. Ich sehe dass wie der Herr textundblog, ich würde das jetzt nicht überbewerten. Natürlich weiß ich auch nicht was hinter den Kulissen abläuft, aber ich denke diese Positionierungen ob man bleibt oder nicht sind jetzt normal. Da sind wir wieder an der Diskussion die wir neulich über Manu Neuer führten.

    Was Stani betrifft bin ich nachwievor der Meinung, dass sich hier ein klassischer Burnout anbahnt. Die Symptome sprechen dafür. Der vermeintlicheleichte „Nurtrainerposten“ bei Hoffenheim ist vielleicht so etwas wie der Versuch dies abzuwenden, wer weiß.

    Definitiv würde es bei St. Pauli so nicht mehr weitergehen. Da müssen neue Kräfte ran …
    Ich hoffe jedoch inständig, dass diese Neuen trotzdem den Geist des FC St. Pauli leben.

    • Das Gehen und Bleiben ist ja nicht so wirklich das Problem, sondern eher das Wie.

      Das mit Hoffenheim habe ich mir ja genauso erklärt, mal sehen, wie es wird.

      Und ich bin fest davon überzeugt, dass das neue St. Pauli eher wieder das alte ist, als das St. Pauli, das jetzt ist.

  7. ich bin auch nach dem Artikel etwas ratlos gewesen. Dem letzten Kommentar von sparschaeler kann ich mir nur anschließen… Zumindest die „Verletzung“ von Kessler scheint sich für mich langsam zu klären. Aber allein, dass man schon davon ausgegangen ist, dass das nicht stimmt, macht mich nachdenklich.

  8. roberto sagte am :

    Wer selbst mal gespielt hat, der weiß, dass man auf dem Platz, nun ja , dem Gegner schon mal das eine oder andere sagt. Und das meint nicht „kann ich dein Trikot haben“, sondern mehr so die derberen Sachen. Und das vermisst Stani wohl.

    Und wenn Trainer eins nicht leiden können (Rangnick ist da in seiner Hoffenheim-Endzeit auch mal fürchterlich ausgetickt weil seine Spieler zur Halbzeit Trikot tauschten), dann ist das wenn Spieler ihre Gegner nach dem Trikot fragen statt sie umzuhauen, das wird ihm sauer aufgestoßen sein und in dem Licht muss man diesen Auftritt sehen.

    • Ob das der Schlüssel zum Erfolg ist? In der Hinrunde dürfte es ähnlich gewesen sein, nur musste man da auffem Platz wohl nicht so viel reden, weil man das mit Spielen kompensieren konnte.

      Aber dass wortkarge Exemplare dabei sind, die den „Platzsprech“ nicht drauf haben, müsste er ja auch vorher gewusst haben. Statt Torjubel das Anranzen trainieren, wäre das die Lösung gewesen?

      Mir haben die Torjubel aber mehr Spaß gemacht. Schon der Tore wegen😉

      Edit: In der Halbzeit nach dem Trikot fragen? Das ist ja nun wirklich blöd. Nach dem Spiel ist nach dem Spiel, aber mittendrin? Das hab ich allerdings nicht mitgekriegt.

  9. Paul Rush sagte am :

    Hier greifen wie bei jedem anderen gewöhnlichen Bundesligaverein auch die typischen Mechanismen, wenn der Erfolg ausbleibt. Es wird ein Sündenbock gesucht, man misst mit zweierlei Maaß und tritt um sich.
    So reagieren Menschen nun mal, wenn sie sich in eine Ecke gedrängt fühlen. Ebenso Stani, der nun mal kein St.Anislawski ist. Natürlich enttäuscht das, aber sehen wir das einfach als einen sehr schwachen Moment und das sollte legetim sein da menschlich.

    • Und da das alles öffentlich passiert, wird halt auch öffentlich drüber spekuliert.

      „Öffentlich“ ist auch wieder das Stichwort. Aber das Thema hatte ich an geeigneter Stelle schon angeschnitten, dass nicht nur im Spielerbereich, sondern auch in anderen Bereichen des Vereins das Nachdenken über Verstärkung nicht falsch wäre.

      Aber Sie haben Recht. Natürlicher Prozess.

  10. switch sagte am :

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat der gute Stani auch schon in der Hinrunde hin und wieder gemahnt, daß mit einer derart laxen Einstellung der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein wird! Ich weiß jetzt nicht mehr, welches Spiel das war, aber ich war doch sehr verwundert zu dem Zeitpunkt.

    Nun ist der Mann aber erfahren genug, gewisse dynamische Prozesse zu erkennen und auf die Restsaison hochzurechnen und letztendlich gab ihm die Entwicklung der Rückrunde ja auch recht, denn selbst beim siegreichen Derby war ja die spielerische Leistung nicht unbedingt dahingehend, den Sieg als „verdient“ zu bezeichnen, eher erinnert er an Pyrrhus!

    Es gab danach zwar ein neues T-Shirt, aber es folgten auch nur noch Niederlagen, das Unentschieden gegen Wolfsburg war ja auch eine „gefühlte“.

    Wenn dann ein Torwart sich (berechtigt) überlegt, wo er nächste Saison unterkommt, kann es aber ein Verein in der Situation auch nicht leisten, dass das öffentlich wird, denn es könnte sich daraus eine Lawine entwickeln – insofern kann man die Nichtberücksichtigung von Kessler schon verstehen, auch wenn sie sportlich nicht unbedingt nachvollziehbar erscheint.

    unter diesem Gesichtspunkt ist auch die scheibchenweise Veröffentlichung des neuen Arbeitgebers von Stani zu sehen!

    alles in allem – dumm gelaufen – aber auch so ist es manchmal im Fußball!

    Walk On!

    • Aber wie werden diese Dinge öffentlich? Und was macht man dann damit, wenn es durchsickert?

      Das Derby war Glück. Die Aktion mit Bene Wahnsinn, aber das Glück war mit der Entscheidung. Spielerisch war das nix, aber emotional alles.

      Ist halt schade, dass es jetzt so dumm läuft, wo es letztlich Stani ja niemand wirklich übel nimmt, dass er geht. Wir liegen ja nicht wehklagend am Boden, nur die Art und Weise, wie sich in den letzten Wochen alles so entwickelt und in eine sehr ungute Richtung steuert, ist schade. Oder auch dumm gelaufen.

      So ist Fussball. Wie wahr.

      • switch sagte am :

        wie sowas öffentlich wird?

        Sprüche vor dem Training?
        Sprüche nach dem Training?
        Körpersprache? (Kleidung auch?)
        Mutmassungen des Boulevards?

        such dir was aus!🙂

        • Man kann das auch etwas steuern. Sagen wir mal so: man kann das etwas besser steuern, als das bei uns normalerweise der Fall ist. Wenn es denn erst mal „draußen“ ist. Auch in dem Bereich gibt es noch eine Menge zu tun…

  11. Schon das erste Gerücht um einen Wechsel hat mich aufhören lassen. Zumal die Kessler Aktion meiner Meinung nach davor war.
    Ich nehme ihm ab, daß der Verein etwas besonderes für ihn ist/war.
    Schon das erste Gerücht, welcher Verein es werden wird, hat mich vor Lachen schütteln lassen.
    Dieser Plastikclub?

    Aber, ich spreche da aus Erfahrung: Trainer kommen und gehen. Der Verein bleibt.

    • Die Kessler-Sache war vor den ersten „offiziellen“ Gerüchten, aber komisch war das irgendwie vorher schon.

      Das nehme ich ihm nach 18 Jahren in fast allen verfügbaren Positionen auch ab.

      Ja, Sie mit Ihrer wirklich umfangreichen Erfahrung können das mit Fug und Recht behaupten. Wenn Sie Oenning durch haben, schicken Sie ihn mal zum Probetraining vorbei😉

      • switch sagte am :

        ich oute mich nu auch mal als langjährige „rothose“ mit grossen sympathien auch für die „braunzecken“🙂 zaphod kann das bestätigen, immerhin hab ich ihm die originalversion von „You’ll Never Walk Alone“ eingespielt von Frank Sinatra am 1.5.45 besorgt!

        in dieser Saison hat mir der Kiezclub besser gefallen als der Haufen Retorten-Kicker mit der Raute auf’m Shirt aber ohne Herz!

        Man konnte sehen, daß die Braunen Herzblut hatten und ihr Trainer vorneweg, das hat mir imponiert und deshalb solltet ihr ihm einen ordentlichen Abschied geben – egal wohin er geht und auch egal wen er noch mitnimmt, denn neben den beiden co-trainern könnte das durchaus auch noch den ein oder anderen spieler geben, der stani folgen wird!

        der oenning ist ein guter mann, der wird seinen weg gehen – gut zu sehen, daß auch in stellingen vernünftig geplant wird!

        Walk On!

        • Schön, dass Sie den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit wagen und sich hier outen. Und ich kann versichern, Ihnen wird hier nichts passieren und Sie sind ja auch nicht allein. Fragen Sie Herrn nedfuller und Dave😉

          Im Ernst, ist ja kein „geschlossenes“ Forum und es gab schon sehr interessante Diskurse mit Vertretern anderer Farben, ich begrüße das. Putzt ja auch zuweilen die gefärbte Brille etwas.

          Er wird sicher einen angemessenen Abschied bekommen. Von mir zumindest. Es geht um 18 zurückliegende Jahre und die waren groß. Und ich persönlich habe ein sehr entspanntes Verhältnis zu Hoffenheim, zumal ich die Entwicklung da auch mal aus der Nähe werde verfolgen können.

          Der Herr Oenning gefällt mir eigentlich erst richtig gut, nachdem ich diese seltsame Sendung im offenen Kanal des Supporters TV gesehen habe und ihn mal länger am Stück habe beobachten und hören können.

          Da wird sich noch einiges tun müssen beim HSV, auch das kann man gespannt abwarten. Kann ja nur besser werden. Langfristig gesehen. Behalten Sie den mal eine Weile an Bord, entgegen der üblichen Verfahrensweise.

  12. Da haben sie was mißverstanden:
    Der MO ist der einzig echte wahre neue tolle supidupi Trainer, der langfristig, nachhaltig, erfolgreich… ach ich geb es auf.

    • Ach so, entschuldigung, ich dachte, es wäre wie immer nur für zwischendurch vorübergehend doch etwas Bleibenderes diesmal.
      Aber Sie haben Recht, irgendwo muss man sich auch treu bleiben!

  13. Treu bleiben.
    Eben deshalb finde ich den Plastikclub als neuen Arbeitgeber so puppenwitzig.

    Es ist eben ein Geschäft. Und bleibt es auch.

    • Ach, mittlerweile kann man so ziemlich jeden Club wegen irgendwas doof finden. Irgendwas ist ja immer. Und die, die nicht doof sind, sind farblos. Und die, die nicht farblos sind, sind aus Plastik. Und der Rest sind Rauten und Sozialromantiker. Gott, bin ich froh, dass ich kein Trainer bin🙂

  14. sparschaeler sagte am :

    witzig wird es immer erst, wenn die selbsternannten traditionalisten andere vereine als plastikclubs diskreditieren wollen.
    wenn im volkspark ehrlicher fußball mit bier + bratwurst geboten wird, setze ich einen hunni auf den cl sieg von schalke, beide ist genauso unrealistisch.
    in der 1.liga betätigen sich locker 15 vereine als die totengräber des fußballs.
    hoffenheim, leverkusen oder wolfsburg sind genauso plastik wie bayern, hsv oder wie sie alle heißen mögen.

  15. Mir ist da gerade eine Ü50 Einladung von der AFM ins Haus geflattert, da Stani auch dabei sein soll, hätte ich gerne einige Ihrer Fragen weitergegeben. Leider lässt es mein Job nicht zu, während der Woche solche Termine wahrzunehmen und leider bin ich wohl der einzige hier in diesem Alter.
    Noch ’ne Frage hätt ich😉
    Kessler fährt nicht mit nach Kaiserslautern, ab wann zählt er als wirklich verletzt? 🙂

    • Spätestens, seit er gestern auf seiner Facebook-Seite „Muskelfaserriss“ eingetragen hat….

      Ich wüsste eventuell jemanden in passendem Alter, der definitiv die eine oder andere Frage hätte, also ehe Sie die Einladung entsorgen…..?🙂

  16. switch sagte am :

    … wenn er mit Köln nächstes Jahr am Millerntor antritt🙂

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