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.. ist die einzige Möglichkeit

Öfter mal was Neues. Heute: die Polizei in Hamburg

Wahrscheinlich, weil der DFB noch dammit beschäftigt ist, gegen den Einspruch des Magischen FC zum Thema 5.800 Stehplätze sperren vorzugehen, springt die Hamburger Polizei derweil in die Bresche und hat per Untersagungsverfügung den Verkauf von Gästetickets an Hansa Rostock verboten. Mehr dazu hier.

Warum nicht gleich die Stehplatzsperre auch anlässlich dieses Spiels, dann die Nord-Sitzer auf die Süd-Steher umlagern (die sind ja frei, wenns nach dem DFDB geht) und die komplette Nord (Gäste keine, Steher gesperrt, Sitzer umgetopft) mit behelmtem Team Green füllen? Das würde dann sogar fast aussehen wie eine Choreo und man könnte es als Betriebsausflug auch noch von der Steuer absetzen vielleicht?

Langsam braucht der Verein eine extra Abteilung, um mit diesen Dingen fertigzuwerden, man kriegt nicht mal eins vom Tisch, da ist das nächste am Start. Ist das Zermürbetaktik oder doch einfach nur komplett bescheuert alles?

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15 Gedanken zu „Öfter mal was Neues. Heute: die Polizei in Hamburg

  1. Mein erster Gedanke ist ja auf der Seite des Vereins bestätigt: Das gabs noch nie.
    Wenn das jetzt durch die Instanzen geht, dann hat der FC Hansa bald gerichtlich belegt größtenteil Hooliganfans. Und dann kann er auch gleich dicht machen.

    So was ist ja nicht mal Innensenator Schill eingefallen.

    Ich taufe es auf den Namen: „Sippenschutzhaft“

    • Präzedenzfallqualität, man darf gespannt sein. Nur gut, dass das gleich als No-go angesehen wurde seitens des Vereins. Ich bin ja alles andere als rostockaffin, aber das ist jetzt wirklich eine Farce.

      Die Wortschöpfung, so gruselig sie ist, gefällt mir.

  2. Hank sagte am :

    Mich kotzt der Koggenverein an und ich wünsche ihm und seinen Fans den sofortigen Abstieg in die unteren Amateurligen.

    Aber: wenn dieses Ding der Hamburger Polizei wirklich durchgehen sollte (für mich ein sehr dickes „wenn“, ich halte dies eher für eine Probiernwermal-Aktion), bin ich dafür daß wir als St.Pauli-Fans die dann frei werdenden Karten kaufen und ohne Aufpreis an Rostocker weitergeben. Und der Verein es unterlässt gegen im Stadion auftretende Fans in Hansa-Farben vorzugehen.

    So eine Frechheit kann man sich einfach nicht bieten lassen, da kann man ja gleich jedes Vereinsmitglied zwangsweise zu nem Sky-Anschluß verpflichten und die Stadien zumachen.

    • Als Probiernwermal-Aktion finde ich das ziemlich verwegen, das wäre dann eine äußerst gelungene Form der Eskalation noch bevor jemand dieses Spiel so richtig auf dem Schirm hat. Ich halte sie schlichtweg für so beschränkt in ihrem „Denkgefängnis“, dass sie glauben, sie könnten sich so den zu erwartenden Ärger elegant und unmissverständlich vom Halse halten.

      Hier geht es -für mich- auch nicht mehr um die Kogge, sondern ums Prinzip. Als würde der DFB nicht schon für genug Chaos sorgen, da kommt jetzt noch die Polizei mit solchen Hirngespinsten…. geht alles gar nicht.

  3. Pingback: "Sippenschutzhaft" per Polizeianordnung: Gästefans von Hansa Rostock ausgesperrt | It's a kind of magic | SPNU - St. Pauli News & Social Club | » St. Pauli NU*

  4. Ein Danke an meinen Verein dass er so schnell und klar sagt „Fight back“. DFBäääh,
    und jetzt die behördlichen Schildkröten. Hansa muss ich nicht haben. Aber so geht das gar nicht.
    Sie versuchen auf allen Ebenen uns kleinzukriegen. Der neue DFBäääh Präsi mit seinen Ansagen zu Stehplätzen. Jetzt auch noch die ACAB Abteilung. Das Akronym greift wieder. Bei der Juristerei sind wir aussen vor. Aber im und vor dem Stadion können wir was zeigen. United we stand, divided we fall !

  5. Ups… Solidarity aus St.Ellingen …Aber in diesem Fall ist sie gerne willkommen:-)
    Wenn das auch beim DFBääh Urteil so wäre, dann wäre das noch besser. Und nicht nur St. Ellingen. Alle anderen Vereine sind gerne willkommen diese Willkür anzugreifen. Faschos nicht. Fight back against DFBääh and ACAB!

    • Die einzige Möglichkeit, dem Treiben des DFB und Konsorten wirksam einen Riegel vorzuschieben, wäre ohnehin nur der Zusammenschluss aller Bundesligisten. Der Vereinsführungen. Ansonsten bleibt dem FCSP die lobenswerte, aber als Einzelkämpfer leicht donquichottesk angehauchte Ehre des aktiven Widerstands.

      Aber das alleine bringt mich immer wieder zu dem Schluss, dass es die richtigen Farben sind, die braunweißen.

  6. Ich halte das für verfassungswidrig und will mich damit eigentlich gar nicht weiter auseinander setzen. Schon ein Fachmann bei der Prüfung? Gibt es noch Freiheitslieben in der Bürgerschaft?

  7. Pingback: Innovativ & progressiv: Hamburger Senat erfindet Sippenschutzhaft | STP1910

  8. Das sehe ich im Moment genauso🙂 Denn wir gehen nicht unter in Niederlagen, aber in Kämpfen, die wir nicht kämpfen ! Und wir kämpfen im Moment auf allen Ebenen. Und da muss auch unser Präsidium mal ran das zu organisieren. Ich hab‘ die Connections nicht. Sie machen im Moment viel, was mir gefällt. Aber der Verein
    spielt in der Liga. Dann sollen sie den Widerstand auf der Ebene organisieren. Für den Widerstand vor Ort (drinnen und draußen) kümmern wir uns !

  9. sollte sich die hamburger polizei mit ihrer untersagungsverfügung vor dem verwaltungsgericht durchsetzen, sollte auch über eine blockade des millerntor nachgedacht werden. wir haben damals doch gute erfahrungen mit dieser aktion gesammelt, die man jetzt wieder nutzen könnte.

    • Piet sagte am :

      ‘tschuldige, wenn ich biersatt schon etwas langsam denke, aber die „guten Erfahrungen“ mit der erzwungenen „Solidarität“ auf der Süd sind doch hoffentlich ironisch gemeint, oder?

      • Sie lesen da Herrn sparschäler, der persönlich diese „guten“ Erfahrungen machen durfte, da versteht sich die Ironie von selbst. Aber biersatt ist eine Erklärung.😉

        Das Wort „Blockade“ dürfte einigen spontan durch den Kopf geschossen sein, als das losging heute.

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