Fabulous Sankt Pauli

.. ist die einzige Möglichkeit

Preview 21.09.2012 FSV Frankfurt vs. FC St. Pauli

Um mal etwas Erfreuliches zu schreiben: es geht wieder an den Bernemer Hang (für Ortsfremde: den Bornheimer Hang). Warum das Erfreulich ist? Ob es sportlich erfreulich wird, lasse ich mal dahingestellt, auf jeden Fal ist ein Besuch beim FSV Frankfurt nicht nur eine kurze Anreise für mich, sondern eines der nettesten Auswärtsspiele, die ich so kenne. Die, die dabei waren, werden sich sicher an das Willkommensgetränk für St. Paulianer erinnern. Einfach so, weil man sich freute, dass der FC St. Pauli kam. Oder den denkwürdigen Fan-Zusammenschluss von FSVlern, Lauterern und St. Paulianern, als es beim FSV gegen Augsburg um die Aufstiegswurst ging. Ich erinnere mich auch an ein Pokalspiel gegen S04 im Jahr 2010, dem ich völlig entspannt beiwohnen konnte in der Heimkurve des FSV (danke dafür an @borrachos_bornh mit dem gleichnamigen Blog) und das der FSV nur knapp mit 0:1 verloren hat.

Was dieses Mal die Auswärtsfahrt etwas spannender macht als die vorherigen, ist die Tatsache, dass wir diesmal nicht als Favorit nach Frankfurt fahren. Wir fahren zum momentan Drittplatzierten der Tabelle, der einen richtig guten Start hingelegt hat. Wir sind 11., aber doll ist das nicht wirklich. Und nachdem ich gestern das Köln-Spiel (berufsbedingt leider mit der verfallenen Eintrittskarte zuhause) gesehen habe, würde ich sagen: Obacht!

Bei sich auf der Website unter Favoritenschreck, Fahrstuhlmannschaft, Aufstiegskandidat finden sich meine Bedenken auch wieder, eben nur andersrum.

Nach dem Auftritt in Köln jedenfalls ist für die Frankfurter realistisch gesehen wirklich was drin im Punktepott und da muss schon noch ein deutlicherer Ruck durch die Mannschaft gehen, also ganz das Gegenteil von dem mit dem Auftritt von gestern auch noch zufrieden wirkenden André Schubert.

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Ein Gedanke zu „Preview 21.09.2012 FSV Frankfurt vs. FC St. Pauli

  1. Von Minute 1 an volle Leistung, man spürte, wie sich die Spannungen der vergangenen Wochen Richtung Spielfeld entluden, jeder gab alles und das war hörbar, spürbar, unfassbar. Unfassbar gut. Ich hätte es mir niemals verziehen, wenn ich mich zum Daheimbleiben entschlossen hätte, statt kurzfristig der Stimme des Herzens zu folgen. Das Millerntor bebte, das war Leidenschaft, das war Magie. Ob Nord, Süd oder Gegengerade, das war eine Stimme, die gestern der Mannschaft zuschrie und sie haben uns gehört. In Halbzeit 2 wurde der Turbo zugeschaltet und man hatte das Gefühl, zu spüren, wenn sich eine Torsituation entwickelte, man wusste es, der geht jetzt rein, wer immer es versucht. Wieder ein Brett von Matthias Lehmann und Zähler 16 und 17 in der persönlichen Liste von Marius “Fußballgott” Ebbers und es steht 3:0 gegen Augsburg. Mal ehrlich, wer hätte damit gerechnet? Ich kenne niemanden. Ok, @frozen_mazingu hat sogar noch mit 4:0 optimistischer getippt, aber das hat doch keiner geglaubt, oder?

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